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Nur mit Handfesseln konnte eine 31-jährige Autofahrerin in Neubrandenburg zu einer Blutprobe ins Klinikum gebracht werden. Die Frau war der Polizei aufgefallen, nachdem sie am Dienstagabend gegen 23 Uhr auf dem Friedrich-Engels-Ring mit ihrem BMW deutliche Schlangenlinien gefahren war und einem ebenfalls auffallend langsam fahrenden Audi folgte.

Bei der Ansprache der Frau bemerkten die Beamten starken Alkoholgeruch und eine verwaschene Aussprache. Einen Atemalkoholtest lehnte die Frau konsequent ab, verhielt sich den Beamten gegenüber unkooperativ und versuchte sich aus deren Griffen zu lösen. Da sich die Frau auch im Klinikum weiterhin gegen die Maßnahmen sperrte, mussten die Beamten zur Durchsetzung der Blutprobenentnahme erneut einfache körperliche Gewalt anwenden. Im Anschluss beruhigte sich die Situation und die Frau wurde wenig später aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen.

Der Führerschein wurde sichergestellt und die Weiterfahrt untersagt. Gegen die Frau wird nun wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr sowie Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

Bei dem zweiten Fahrzeug hatten die Beamten ebenfalls den richtigen Riecher. Der Pkw Audi wurde durch eine zweite Funkstreifenwagenbesatzung angehalten und kontrolliert. Bei der Fahrerin handelte es sich um eine 56-Jährige. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,84 Promille. Die Weiterfahrt wurde untersagt und ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen durfte auch sie ihren Weg zu Fuß fortsetzen.