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Im Bereich des Polizeipräsidiums Neubrandenburg (Landkreise Vorpommern-Greifswald, Vorpommern-Rügen, Mecklenburgische Seenplatte) hat es bisher etwa 700 Einsätze der Polizei im Zusammenhang mit Corona gegeben. Dabei wurden 76 Anzeigen wegen Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz aufgenommen. Es handelt sich zum Beispiel um Verstöße gegen das Kontaktverbot (etwa Garten-Partys oder Versammlungen um ein Lagerfeuer) und Wegweisungen von Touristen etwa aus Ferien- oder Zweitwohnungen.
Die Einsätze ergeben sich durch Bürgerhinweise sowie eigene Feststellungen im Zuge der Streifentätigkeit und im Zuge der Amtshilfe für die zuständigen Ämter der Landkreise.
Thematisch sind die Hinweise von Bürgern breit gefächert: vom mutmaßlichen Touristen, der sich in der Nachbarschaft aufhalten könnte, über MV-fremde Kennzeichen, größere Ansammlungen zum Beispiel von Jugendlichen in der Öffentlichkeit, Benutzung von Spiel- und Sportplätzen oder Verstoß gegen die Zweitwohnsitz-Regelung.
Seit dem 19. März wurden zudem mehr als 8000 Fahrzeuge kontrolliert. Rund 700 Fahrzeuge wurden abgewiesen aus MV bzw. an der Landesgrenze. Mehr als 1200 Personen waren in diesem Zusammenhang von den Wegweisungen betroffen.
Das Notrufaufkommen im März ist im Vergleich zum Vorjahreszeitraum minimal gestiegen. Der Grund, warum Bürger die 110 wählen, hat sich der aktuellen Situation angepasst. Es gibt also weniger Anrufe wegen Verkehrsunfällen oder Ladendiebstählen, dafür aber, um mögliche Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz zu melden. Diese Hinweise ziehen dann in der Folge grundsätzlich einen polizeilichen Einsatz zur Prüfung der Angaben nach sich. Insgesamt stellt die Polizei fest, dass vermehrt von der Möglichkeit der Anzeigenerstattung über die Internetwache sowie von der schriftlichen Anzeigenerstattung Gebrauch gemacht wird. Die Polizei empfiehlt zudem dringend, dass der Notruf 110 nur in Notfällen gewählt wird.
Da das Kontaktverbot weiterhin besteht, appelliert die Polizei an die Bevölkerung, sich an die Vorgaben der Landesregierung zu halten. Zudem weist die Polizei erneut vor allem mit Blick auf die Osterferien darauf hin, dass touristische Reisen in das Land Mecklenburg-Vorpommern untersagt sind!
Ja, die Ordnungshüter sind aktiv. In unserem Betrieb tauchten sie zweimal in einer Woche auf, mit drei Mann…um zu kontrollieren, dass der wirtschaftliche Niedergang der Region auch durchgehalten wird …bis zum bitteren Schluss. Tolle Aktion… gleichzeitig sind Gartencenter „systemrelevant“, diese dürfen aufmachen… gut durchdacht alles. Und passt auf, dass Euch kein Touri duch die Finger rutscht 😉 … die sind gefährlich!
Ihre Verbitterung als Geschäftsmann verstehe ich. Mir ginge es ähnlich. Gleichwohl werden hier Maßnahmen durchgesetzt, auch wenn nicht alle bis zuletzt durchdacht scheinen, die menschliches Leben retten sollen und damit absolute Priorität haben. Und von Gartencentern ist zumindest hier im Blog nicht die Rede gewesen, allerdings von Gärtnereien, die Blumen und Nutzpflanzen anbieten.
Gelernt ist gelernt… Informelle Mitarbeiter sind wieder gefragt, Touristen, Ausländer und Fremde sind zu observieren und zu melden, armes Mecklenburg! Pitt Venherm
Ganz schön starker Tobak, den du da absonderst. Ich hätte auch kein Problem damit jemanden anzuzeigen, der der Meinung ist, dass für ihn Verordnungen zu unser aller Wohl nicht gelten. Die Leute tun nicht mehr und nicht weniger als ihre Bürgerpflicht. Corona ist kein Spaß.