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Die Neubrandenburger Agentur für Arbeit kann frühestens im kommenden Monat beginnen zu bilanzieren und zu dokumentieren, welche Folgen die Corona-Pandemie für den Arbeitsmarkt auch in der Seenplatte hat. „Zum gegenwärtigen Zeitpunkt können wir das noch nicht tun. Denn der Stichtag, also der Tag, an dem wir die Daten für den Berichtsmonat März erhoben haben, war der 12. März“, heißt es in einer Pressemitteilung. „Das war vier Tage, bevor die Ausbreitung des Virus und in der Folge die Maßnahmen der Politik die wirtschaftlichen Aktivitäten stark eingeschränkt haben.“

An diesem 12. März sei davon noch nichts zu spüren gewesen. Die einsetzende Frühjahrbelebung hatte die Arbeitslosigkeit um 582 auf 11.403 Arbeitslose sinken lassen, die Arbeitslosenquote betrug 8,7 Prozent. „Wir können nicht davon ausgehen, dass sich der Rückgang im April fortsetzt. Angesichts der in weiten Teilen ruhenden Wirtschaft bleiben Neu- und Wiedereinstellungen vorerst aus“, so die Agentur. Im Anhang der komplette Wortlaut der Mitteilung.