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In der Turmstraße muss ein Teil der Robinien weichen, die Platanen sind nicht betroffen.

In der Neubrandenburger Turmstraße werden in der kommenden Woche Robinien gefällt (Strelitzius berichtete). Dabei handelt es sich um zehn Bäume im östlichen Teil (Richtung Rathaus). Vorbereitend auf die im Frühjahr geplanten Neupflanzungen wurden bereits zwei Sichtschachtungen vorgenommen. Aus diesem Grund befinden sich derzeit zwei kleine Baustellen in der Turmstraße.

In den vergangenen zweieinhalb Jahren sind zwei Robinien nach starkem Wind umgestürzt. Ein weiterer Baum ist abgestorben. Andere Bäume wiederum weisen Schäden auf. Aufgrund dessen hat die Stadt ein Gutachten in Auftrag gegeben. Demnach sind die Robinien dauerhaft nicht standsicher und damit nicht zu erhalten. Die Ursache des Robiniensterbens ist zum einen auf den Standort zurückzuführen und unter anderem auf die schlechten Eigenschaften der Baumscheiben.

Kahlschlag droht der Turmstraße nicht. Die Platanen sind nicht betroffen. Die Stadt wird die zu fällenden Bäume ersetzen. Für die zehn Robinien, die in der kommenden Woche gefällt werden, sollen zwölf Chinesische Wildbirnen gepflanzt werden. Gute Erfahrungen wurden mit der Baumart bereits in der Treptower Straße gemacht.

Um die Verkehrssicherheit auf der westlichen Seite der Turmstraße für das kommende Jahr zu gewährleisten, wurden die Kronen der elf verbleibenden Robinien eingekürzt. Im darauffolgenden Winter werden auch die Bäume ersetzt.