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In der Reihe „Die Erinnerung darf nie enden“ wird am kommenden Sonntag, den 2. Februar, um 16 Uhr, in der Alten Kachelofenfabrik in Neustrelitz ein besonderer Film vorgeführt: „The essential Link –  Die Geschichte des Wilfried Israel“. Der Regisseur Yonatan Nir ist zum Filmgespräch anwesend.

In Zusammenarbeit mit der Landeszentrale für Politische Bildung und dem Engelschen Hof in Röbel kommt der Film zur Aufführung, der vom heute nahezu vergessenen Schicksal des Berliner Kaufhaus-Besitzers Wilfrid Israel handelt, der während der Nazi-Zeit tausenden Juden die Flucht aus Deutschland ermöglichte. Er war es auch, der noch vor Kriegsbeginn 1938/39 über 10.000 jüdischen Kindern ermöglichte, vom Anhalter Bahnhof in Berlin aus nach London zu reisen.

Der israelische Dokumentarfilmer Yonatan Nir zeichnet den Lebensweg Wilfrid Israels nach, spricht mit Zeitzeugen und Nachfahren. „So ist ein bewegendes Porträt eines außergewöhnlichen Mannes entstanden, auf das wir sehr gespannt sein dürfen“, erklärte Kinoleiter Horst Conradt.