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Für das Familienzentrum kletterte beim Richtakt Jens Domke auf das Gerüst der Wesenberger Dachdeckerei Friedemann und vollzog die symbolischen Hammerschläge.

Im Familienzentrum Mirow am Peetscher Weg ist heute Richtfest für das „Jugend- und Musikhaus“ gefeiert worden. In dem ca. 100 m² großen, eingeschossigen Neubau sollen die Offene Jugendarbeit, die Jugendsozialarbeit und musikpädagogische Angebote wie Instrumentalunterricht und Bandcoaching für Kinder und Jugendliche aus dem Amtsbereich Mecklenburgische Seenplatte von 10 bis 27 Jahren ihren Platz finden. Dafür werden in das neue Haus ein Musikraum, ein Indoor-Spielraum, ein separater Raum für Einzelangebote und Multimedia, eine Küche und ein Büro integriert.

Beim Richtakt zugegen waren auch Mirows Bürgermeister Henry Tesch, seine 1. Stellvertreterin Christine Kittendorf und die Vorsitzende des Familientrum Mirow e.V., Gabriele Haack. Die Vereinschefin äußerte sich in einer kurzen Ansprache erfreut über die zügige Fördermittelvergabe. Es sei schön, dass sich die stetige Entwicklung des 1992 eröffneten Familienzentrums mit dem Neubau fortsetze. Lobende Worte für alle am Bau Beteiligten fand Henry Tesch.

Das Familienzentrum Mirow e.V. ist Träger einer Integrativen Kindertagesstätte mit 142 Betreuungsplätzen. Um auf den erhöhten Betreuungsbedarf in Hort, Krippe und Kindergarten zu reagieren, müssen zusätzliche Plätze bereitgestellt werden. Der Verein verlagert daher die bislang für seinen Jugendklub vorgehaltenen Räume zur Kapazitätserweiterung der Kita in das neue Gebäude. Für den mehr als 300.000 Euro teuren Bau fließen rund 227.000 Euro an Fördermitteln aus dem Leader-Programm der EU für den ländlichen Raum. Im Sommer kommenden Jahres soll das Haus seiner Bestimmung übergeben werden.

Foto: Lange