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Die kommunale Fläche auf dem Gelände der ehemaligen Wesenberger Holzindustrie an der Woblitz wird Anfang kommenden Jahres für Investoren ausgeschrieben. Das hat mir Bürgermeister Steffen Rißmann (CDU) auf Anfrage bestätigt. Die Stadt erhofft sich hier in Nachbarschaft zu dem privat erschlossenen Eigenheimbereich eine touristische Nutzung.

Aufmerksame Beobachter hatten geschlussfolgert, die Kommune habe schon einen Interessenten für die Fläche an der Angel, nachdem der Bereich unlängst von niedrigem Wildwuchs befreit worden war. Der Einsatz der Kommunalarbeiter war aber nur vorbeugend. „Wir wollten nicht, dass hier unkontrolliert etwas wächst, was irgendwann ein solches Ausmaß erreicht, dass es umweltbehördlich wieder als Wald eingestuft wird“, so das Stadtoberhaupt.

Rißmann spricht da aus leidvoller Erfahrung. So ist der über Jahrzehnte entstandene Wildwuchs entlang des Woblitzufers im Stadtbereich ein Grund dafür, dass Wesenbergs Projekt ans Wasser „zurückzukehren“ (Strelitzius berichtete) bislang nicht wirklich vorangekommen ist. Natürlich ist auch der erhebliche finanzielle Aufwand, der Verlandung des Wesenberger Hausgewässers entgegenzuwirken, von Belang.