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Kreisjugendfeuerwehrwart Dominik Tramp hat allen Jugendfeuerwehrwarten, Betreuern und Helfern in den 115 Jugendfeuerwehren und 42 Kindergruppen in den Feuerwehren der Mecklenburgischen Seenplatte gedankt. Sie leisteten im vergangenen Jahr rund 33.500 Stunden ehrenamtliche Arbeit. Unter den 1.369 Kindern und Jugendlichen sind 512 Mädchen, ihr Anteil wächst stetig, wie auf der Delegiertenversammlung der Kreisjugendfeuerwehr am Wochenende im Landeszentrum für erneuerbare Energien M-V (Leea) zu erfahren war.

Die Malchiner Schalmeienkapelle begrüßte die Delegierten. Fotos: Thomas Junge

Neben den 75 Delegierten aus den Jugendfeuerwehren des Landkreises konnten auch Kreistagspräsident Thomas Diener und Vizelandrat Thomas Müller, der Neustrelitzer Bürgermeister Andreas Grund, Stefan Krömer (Landesjugendfeuerwehrwart M-V), Norbert Rieger (Vorstandsvorsitzende und Kreiswehrführer des Kreisfeuerwehrverbandes Mecklenburgische Seenplatte) und Cordula Neumann (Geschäftsleiterin des Leea Neustrelitz) begrüßt werden.

In den Fachbereichen Wettbewerbe, Kinder in der Feuerwehr, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und vom Kreisjugendforum der Kreisjugendfeuerwehr gab es auch allerhand zu berichten. So fand in diesem Jahr zum ersten Mal und mit positivem Interesse der Tag der Jugendfeuerwehren statt, bei dem nicht nur der Kreisausscheid im internationalen Wettbewerb CTIF und in der Kinderstafette ausgetragen wurde, sondern für alle Jugendfeuerwehren und Kindergruppen in den Feuerwehren auch eine gesonderte Rallye veranstaltet wurde. Fünf Jugendfeuerwehrmannschaften konnten dann beim Landeswettbewerb in Ludwigslust unseren Landkreis würdig vertreten und hervorragende Leistungen zeigen.

Im Irrgarten in Bollewick fand zum ersten Mal ein Kinderfeuerwehrtag statt, der sehr gut angenommen wurde und im nächsten Jahr eine Fortsetzung findet. Weiterhin nahmen die Kindergruppen neben dem Tag der Jugendfeuerwehren am Kreisfeuerwehrmarsch in Wildberg, am Kreiszeltlager des KFV MSE und weiteren Veranstaltungen auf Kreisebene und in den eigenen Feuerwehren teil.

An der Öffentlichkeitsarbeit der Jugendfeuerwehren wird stetig gefeilt. So wurden im März die Facebook-Seite und die HandyApp neu angelegt sowie zeitgleich ein Instagram-Account ins Leben gerufen. Mit Hilfe des Neubrandenburger TV-Senders neueins wurde für den Kreisfeuerwehrverband des Landkreises ein Imagefilm gedreht. Auch das Kreisjugendforum hatte alle Hände voll zu tun. Die Mitglieder treffen sich drei bis vier Mal im Jahr, um Anträge und Anliegen zu bearbeiten und eigene Projekte für die Jugendfeuerwehren und Kindergruppen auf den Weg zu bringen.

Eindrucksvoll waren die Berichte der Jugendfeuerwehren und Kindergruppen in den Feuerwehren. In Vorträgen, PowerPoint-Präsentationen und Videos zeigten die Jugendlichen und Jugendwarte, wie kreativ die Nachwuchsarbeit und Brandschutzerziehung in ihren Jugendfeuerwehren und Kindergruppen gestaltet wird. Auch Landesjugendwart Stefan Krömer war von den Leistungen der Nachwuchsarbeit sehr beeindruckt und fand lobende Worte.

Vizelandrat fordert mehr Akzeptanz und Wertschätzung

Ein hartes Jahr voller Arbeit hatten die Mitarbeiter der Feuerwehrtechnischen Zentrale Neuendorf. Sie standen auch den Jugendfeuerwehren wieder hilfreich zur Seite, und darauf sich diese auch im kommenden jahr verlassen. Was es heißt, eine gute Feuerwehrausbildung zu genießen, weiß jetzt auch Neu-Feuerwehrmann Thomas Müller. Genau wie weitere Mitstreiter aus der Politik hat er die Grundausbildung zum Feuerwehrtruppmann in modularer Ausbildung bestanden. Er richtete ebenfalls dankende Worte an alle Kinder, Jugendliche und Aktive für ihre Nachwuchsarbeit, die sich im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte sehen lassen könne. Jedoch reichen ihm Akzeptanz und Wertschätzung der Feuerwehr in der Öffentlichkeit noch lange nicht aus!

Norbert Rieger bei seinem Vortrag.

Unzufrieden zeigte sich auch Kreiswehrführer Norbert Rieger. Er wünscht sich mehr Unterstützung in der Öffentlichkeitsarbeit. In einem Impulsreferat schilderte er im Anschluss allen Anwesenden das Projekt Zukunft des Kreisfeuerwehrverbandes. Dieses beinhaltet mehrere Teilprojekte, darunter auch Berufswahlbegleitung und ganz neu das Projekt Feuerwehr in die Schule. Hierbei wird an vier Ganztagsschulen regelmäßig in Arbeitsgemeinschaften Grundwissen vermittelt. Aber auch die Ausbildung in der Feuerwehr soll moderner und aktraktiver gestaltet werden.

Für ihre jahrelange Arbeit als Kreisjugendsprecher und Unterstützer im Kreisjugendforum der Kreisjugendfeuerwehr Mecklenburgische Seenplatte wurden Ruben Kubetschek (FF Neubrandenburg-Innenstadt) und Melanie Christine Gängler (FF Plasten) vom Kreisjugendwart Dominik Tramp und seinem Stellvertreter Henry Wagemann, der gleichzeitig die Laudatio hielt, mit einer Urkunde und einem persönlichen Präsent geehrt. Im Anschluss an die Delegiertenversammlung stand dem Feuerwehrnachwuchs noch das Leea offen. Die Kreisjugendfeuerwehr bedankt sich bei den Gastgebern.

Henry Wagemann (Mitte) hielt die Laudatio auf Ruben Kubetschek und Christine Gängler.