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Die Luisen-Gedenkstätte im Schloss Hohenzieritz lädt am Sonntag, den 10. November, zu einer öffentlichen Veranstaltung ein. Um 14 Uhr gibt es eine fachkundige Führung durch die zeitgemäße Ausstellung, die vom Leben Luises und der kulthaften Verehrung nach ihrem Tod erzählt. Gegenstand der Führung wird Luises besondere Rolle in der Geschichte sein, wobei der Frage auf den Grund gegangen wird, warum gerade Preußens Luise so außergewöhnlich bekannt wurde.
Zu entdecken ist außerdem einer der bedeutendsten und schönsten Landschaftsgärten Mecklenburg Vorpommerns. Dauer: ca. 60 Minuten.
Öffnungszeiten November/Dezember: auf Anfrage
Weitere Informationen: www.mv-schloesser.de/hohenzieritz
Zu diesem Beitrag schreibt mir Prof. Helmut Böhme aus Neustrelitz:
Die verschiedenen Meldungen zum Schloss veranlassen mich zu diesen Zeilen. Ihnen sind ja aus der Vergangenheit viele Dinge noch bekannt. Mein Anliegen an Sie ist, ob man nicht auch mal die lange Vereinsarbeit (ursprünglich: Förderverein Schloss Hohenzieritz e.V., später Schlossverein Hohenzieritz Louisen-Gedenkstätte e.V.) erwähnen sollte. Die Verlautbarungen des Landes ignorieren diese Zeit. Seit der Gründung (3.12.1993 – ich war damals Gründungsmitglied) ging es auf und ab, bis dann Herr Engel, erst als Mitglied, ab 2002 als 1. Vorsitzender das Ruder von Dr. Krenz übernahm und sich die Arbeit mit der Ausstellung recht gut entwickelte. Als aber dann das Land die Stätte übernehmen wollte bzw. übernahm, was ja im Prinzip eine gute Sache war, und den Verein mit seiner Ausstellung quasi in die Ecke stellte, es bestimmte nur noch das Land, aber ehrenamtlich weitermachen durften wir, da war „Schluss mit lustig“ und der Verein löste sich am 19.3.2016 sang- und klanglos unter Protest auf!
Es ist schade, daß fast 25 Jahre richtig ehrenamtliche Arbeit des Schlossvereins Hohenzieritz so untergehen. Was wäre wohl aus der Gedenkstätte in Hohenzieritz nach der Wende geworden – oder nicht geworden – wenn es nicht diese Initiative gegeben hätte? Das Schloss wurde durch diese Zeit in der Gemeinde zu „ihrem“ Schloss, es war Teil der Kommune geworden!