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Die Mitglieder der LINKEN in der Neustrelitzer Stadtvertretung haben mit Genugtuung die Wiederaufnahme des regulären Betriebs im Kreißsaal des Krankenhauses (Strelitzius berichtete mehrfach) zur Kenntnis genommen. Das DRK als Krankenhausträger habe sein Versprechen gehalten, heißt es in einer Pressemitteilung. Zugleich lasse aber die Nachricht von der Schließung der Tagespflege der Volkssolidarität in der Glambecker Straße aufhorchen.

„Aktuell gibt es in Neustrelitz offenbar ein ausreichendes Angebot. Die aktuellen Anpassungen, die bei Veränderung von Versorgungsbedarfen üblich sind, dürfen aber keinesfalls zu Verwerfungen führen. Eine weitere Konzentrierung und damit Zentralisierung von Versorgung z. B. nach Neubrandenburg ist in unserem Flächenland problematisch. Für die Menschen aus dem Umland bedeutet schon die Fahrt nach Neustrelitz eine gesundheitliche Belastung“, so die LINKEN.

Die Schließungsankündigung werfe weitere Fragen auf: Was passiert mit dem Objekt in bester Lage? Mit Spendenmitteln seien dort auch Verbesserungen geschaffen worden. Hätte man die Entwicklung ahnen und frühzeitiger handeln können? Abschließend bitten die LINKEN die Anbieter, frühzeitig das Gespräch zu suchen, „um gemeinsam Veränderungsprozesse im Sinne von Jung und Alt zu gestalten“.