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Traditionelle irische und schottische Musik bringt G. O’Neill wieder in unsere Gegend. Am kommenden Sonntag, den 21. Juli, tritt der Barde um 19 Uhr in der Kirche Ahrensberg auf.

G. O’Neill aus Thüringen (der Künstlername leitet sich von seinem bürgerlichen Namen Gunnar Nilson ab) beschreibt in eher unbekannten Songs die Schönheit, Fröhlichkeit, auch die Schrulligkeit und manchmal Traurigkeit Irlands und seiner Bewohner. Und er beweist damit, dass es viele Facetten dieser Kultur gibt, denen ebensolche Achtung gebührt wie den „Gassenhauern“. Der Gesang wird von seiner Gitarre begleitet, es kommen aber auch andere Instrumente zum Einsatz, wenn es zum Beispiel gilt, einen der schnellen Reels zu spielen.

Es gibt Lieder zum Träumen, zum Mitsingen/Mitklatschen oder auch nur einfach zum Zuhören und den eigenen Gedanken nachhängen. Und bei Bedarf gibt es Erklärungen, gespickt mit so manchen kleinen Anekdoten.

Am 25. Juli ist der Musiker dann mit Partnerin Irina unter dem Duonamen „Flaxmill“ um 14.30 Uhr in Granzin auf dem Töpferhof Steuer zu erleben. Tags darauf um 19 Uhr führt „Flaxmill“ seine irischen Weisen dann in der Kirche in Flecken Zechlin bei Rheinsberg auf. Und am 28. Juli tritt G. O’Neill wieder solo vor sein Publikum, diesmal um 17 Uhr im Vipperower Gotteshaus.

Seit nunmehr 25 Jahren besteht die Thüringer Folklore-Band „Flaxmill“, und noch immer bleibt sie den Zielen aus den Gründerjahren treu: Ausgewählte Lieder und Tänze, arrangiert und vorgetragen in hoher Qualität und vor allem mit dem Anspruch, den Bekanntheitsgrad irischer Weisen bei deutschen Irland- und Musikfans zu erweitern. Bei der aktuellen Besetzung – Irina (akk, voc, perc) und Gunnar (git, voc, perc) – kommt es inzwischen auch vor, dass sich Stücke aus anderen Kulturen ins Repertoire schummeln, ohne allerdings den „keltischen“ Schwerpunkt zu verschieben.

Heraus kommt ein gesunder Mix aus Frohsinn und Schwermut, wilden Instrumentals und einfühlsamen Balladen. Und zu den Liedern, die überwiegend auf englisch vorgetragen werden, gibt es eine kurze, unterhaltsame Erklärung des Inhalts, sozusagen die Vorab-Story. Ein Konzert, auf das sich sowohl Gäste wie auch Musiker freuen dürfen. Bei allen Konzerten ist der Eintritt frei, um eine Spende für die Musiker wird gebeten.