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Prieperts Einwohner wurden in die Ideenfindung für das künftige Wappen der Gemeinde einbezogen und hatten jetzt die Qual der Wahl.

Die Prieperter Wappenfindung (Strelitzius berichtete) befindet sich in der Endphase. Das hat mir Bürgermeister Manfred Giesenberg mitgeteilt. Die Gemeindevertretung hatte ja bekanntlich beschlossen, ein Wappen für die Gemeinde zu erstellen und einen Wappenkundler (Heraldiker) zu beauftragen.

Folgende geographische oder geschichtliche Schwerpunkte dienten dem Heraldiker als Grundlage: Der Stierkopf für die Zugehörigkeit zu Mecklenburg-Strelitz. Die sieben zur Gemarkung Priepert gehörenden Seen sollten auf blauem Hintergrund in weißen Symbolen dargestellt werden (sieben Fische, ein Fisch mit sieben Schuppen, sieben Wellen oder sieben Tropfen). Das Symbol eines Steuerrades soll die Schifffahrt, die in früheren Jahren eine bedeutende Rolle gespielt hat, widerspiegeln. Die Kirche als Baudenkmal und besonderer gesellschaftlicher Mittelpunkt für die Einwohner wurde ebenso vorgeschlagen. Die Gastfreundschaft und die Geselligkeit der Einwohner könnte in Form eines Wappentieres dargestellt werden. Um ein klares, einprägsames Wappen zu erhalten, sollen maximal drei Symbole ausgewählt werden.

So etwa soll es aussehen, das neue Wappen von Priepert.

Am gestrigen Donnerstagabend haben sich die interessierten Einwohner getroffen, um die aktuellen Vorschläge zu sichten, die Symbole zu kombinieren und letztlich das zukünftige Wappen der Gemeindevertretung vorzuschlagen. Dieser Entwurf geht nun zurück an den bekannten Heraldiker Heinz Kippnick, der dem Entwurf für die Genehmigung durch das Innenministerium den letzten Schliff geben und die sogenannte Blasonierung, die fachsprachliche Beschreibung des Wappens, formulieren muss.

„Die Erstellung eines Wappens ist eine spannende Reise in die geschichtliche Vergangenheit der Gemeinde und ein Besinnen auf die geographische Schönheit unserer Region“, so der Bürgermeister. „Wir hoffen, unser Wappen bald präsentieren zu können.“