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Nach unterschiedlichen Angaben zwischen 70.000 und 80.000 Teilnehmer haben in Lärz zwischen Donnerstag und Sonntag friedlich das 23. Fusion Festival gefeiert. Rund 300 Musikacts, aber auch Theater, Kino und politische Foren wurden den aus ganz Deutschland und den europäischen Nachbarländern angereisten Gästen geboten. In der Nacht zum Montag und am Montag selbst werden die letzten Künstler auftreten. Parallel ist die Rückreisewelle angelaufen.

Überschattet wurde das Festival durch den Tod eines 28-Jährigen aus Mainz. Er war in seinem Zelt leblos aufgefunden worden. Zur Todesursache können derzeit keine Angaben gemacht werden. Es gibt aber keine Hinweise auf Fremdverschulden. Die Kripo ermittelt. Die anwesenden Freunde des 28-Jährigen wurden durch den Sanitätsdienst des Veranstalters psychologisch betreut.

Dem Festival vorausgegangen war ein wochenlanger Hickhack der Polizei mit dem Kulturkosmos Verein (Strelitzius berichtete) um die Genehmigung des Festivals. Die Polizei beschränkte und beschränkt sich letzten Endes auf die Kontrolle des An- und Abreiseverkehrs und errichtete eine mobile Wache auf dem Lärzer Flugplatz, aber außerhalb des Festivalgeländes. Der Abschlussbericht des Polizeipräsidiums Neubrandenburg steht noch aus.

Die Abreisewelle wird sich bis Mittwoch hinziehen. Mit Verkehrsbeeinträchtigungen ist vor allem auf der B 198 in Richtung A 19 zu rechnen. Die Bahn setzt ab Neustrelitz nach Berlin noch einmal Sonderzüge ein.

Mich haben heute schöne Nachtbilder eines meiner Korrespondenten erreicht, die auch Vorfreude auf den nächsten Höhepunkt in Lärz wecken. Vom 5. bis zum 8. September findet an selber Stelle zum achten Mal das Kulturkosmos-Theaterfestival at.tension statt.