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Marco Süldt, Waltraud Bauer und die glückliche Mutti Lisa Hellwig mit ihren zwei Kindern.

Bereits drei Wochen nach der Kommunalwahl haben die Stadtvertreter der LINKEN heute ein wichtiges Wahlversprechen eingelöst. Sie übergaben das erste Begrüßungsgeld für das Wahl-Baby. Als zentrale Forderung hatten die LINKEN die Wiedereinführung eines Begrüßungsgeldes (Strelitzius berichtete) in Neustrelitz gefordert.

Denn bereits vor über zehn Jahren gab es ein Begrüßungsgeld für Neugeborene. Bevor das Begrüßungsgeld für alle Neugeborenen Realität wird, wollten die LINKEN handeln und sammelten Geld am 1. Mai bei der „unernsten Versteigerung“ (Strelitzius berichtete) und gaben aus ihrer eigenen Tasche noch etwas dazu.

Die bisherige Fraktionsvorsitzende Waltraud Bauer, die das Geld über viele Jahre gemeinsam mit ihren Kollegen überreicht hat, und der neue Fraktionsvorsitzende Marco Süldt der LINKEN, der das Begrüßungsgeld oder andere hilfreiche Erstausstattungen in Zukunft überreichen möchte, trafen sich heute mit der Mutti des Wahl-Babys. Für die glückliche Mutti, die am 29. Mai ihr zweites Baby bekommen hat, wird das Begrüßungsgeld eine wichtige Anschaffung ermöglichen. Im Vorfeld der Übergabe gab es noch einige Herausforderungen, wie zum Beispiel die Suche nach den Eltern, die als erste nach der Wahl ein Baby bekommen haben. Da sich das erste Elternpaar gegen das Präsent entschieden hat freut sich nun der kleine Milan Joschua über einen Geschwisterkinderwagen, der von dem gesammelten und gespendeten Geld gekauft werden soll.

„Besonders wichtig war uns immer der persönliche Kontakt“ erinnert sich Waltraud Bauer, denn das Begrüßungsgeld haben stets zwei Stadtvertreter gemeinsam überreicht. „Über diesen Kontakt bleiben die Stadtvertreter nicht anonym und die Neustrelitzer können mit uns direkt über ihre Sorgen sprechen“ ergänzt Marco Süldt. Natürlich hoffen, die Stadtvertreter der LINKEN, dass deren positive Erfahrungen und die Freude der jungen Eltern auch die weiteren Stadtvertreter für dieses Projekt begeistern helfen.