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Ich sage es mal ganz ehrlich, ich war noch nie in der Bretagne. Und mit der Holden gleich gar nicht. Unbesehen davon, weiß ich trotzdem jetzt eines von den Betonen: Die geben sich da essensmäßig ganz schön die Kante. Dieser Tage habe ich Seelachs auf Art der Nordwestfranzosen zubereitet, muss man mögen. Ich fühlte mich danach seltsam gereinigt, gar nicht so schlecht nach der österlichen Völlerei.

750 Gramm Fischfilet habe ich in mundgerechte Stücke geschnitten. Dann habe ich drei Zwiebeln, zwei Möhren, zwei Kartoffeln und die im Suppengrün handelsübliche Scheibe Sellerie gewürfelt sowie eine Stange Lauch in Ringe geschnitten.

Jetzt kommt die heiße Phase: Einen Dreiviertelliter Gemüsebrühe mit einem Lorbeerblatt und einem Teelöffel getrockneten Thymians zum Kochen bringen. Zwei der drei gewürfelten Zwiebeln und das übrige Gemüse dazugeben und acht Minuten garen. Dann die Fischstücke auflegen und weitere zwölf Minuten bei geschlossenem Deckel köcheln lassen.

Unterdessen anrühren, was knallt: Drei Esslöffel Weißweinessig, wem die Hand zittert, um Gottes Willen nicht mehr, und fünf Esslöffel Olivenöl mischen. Die restlichen Zwiebelwürfel dazugeben. Ein halbes Bund Petersilie hacken und mit zwei Teelöffeln Senf zur Essig-Öl-Mixtur geben. Mit Salz und Pfeffer abrunden.

Den Fisch mit dem Gemüse anrichten. Dazu gibt es geröstete Weißbrotscheiben und die Sauce. Wir haben auf das Brot verzichtet, war vielleicht nicht die allerbeste Entscheidung. Guten Appetit!