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Rund 30 Touristiker haben sich in der Mirower Gaststätte „Ex“ zum jährlichen Auftakttreffen der Mecklenburgischen Kleinseenplatte Touristik GmbH getroffen. Hoteliers, Ferienwohnungs- und Ferienparkbesitzer, Campingplatzbetreiber, Paddelbootvermieter und Gastronomen, Natur- und Landschaftsführer, Vertreter von Sehenswürdigkeiten und der Verwaltung waren zugegen, wie mir der Geschäftsführer der Touristik GmbH, Enrico Hackbarth, berichtet.
Bereits zum fünften Mal wurde dieses Format gewählt, um sich zur kommenden, touristischen Saison auszutauschen. Die Interessenten erfuhren unter anderem Neuigkeiten aus den Schlössern Hohenzieritz und Mirow, vom Skulpturenpark Wesenberg und von Familie Mewes, die kürzlich die Gaststätte „Ex“ übernommen hat (Strelitzius berichtete). Außerdem gab es Wissenswertes zu den Vorhaben der Touristik GmbH für das kommende Jahr zu hören. Geplante Aktivitäten im Print- und Messebereich, Engagement für einen besseren, touristisch nutzbaren ÖPNV sowie Informationen zu Veranstaltungen wie der „Veloclassico-Ausfahrt Sophie Charlotte“, den „Puppenspielwochen Mecklenburgische Kleinseenplatte“ und dem „1000Lakes Swimrun“ waren zu erfahren.
In der anschließenden Diskussion ging es um touristische und allgemeine Infrastruktur, um Kurabgaben sowie andere Fragen, die die Teilnehmer bewegten. Außerdem gab es eine Vielzahl von Prospekten und Flyern, von denen sich die Interessenten zur Information für ihre Gäste bedienten.
Auch für das kommende Jahr, in der Woche nach Ostern, ist solch ein Treffen wieder geplant. Während das Veranstaltungsformat – Information und Austausch in lockerer Atmosphäre – beibehalten wird, wird es wieder einen Ortswechsel geben. Denn auch das gehört zum Konzept: Die Veranstaltung findet jedes Jahr in einem anderen Ort oder Ortsteil der vier amtsangehörigen Städte und Gemeinden statt.
Mich würde sehr interessieren, was die Tourismusunternehmer von der Kurtaxe halten und wie die Meinungen zu der geplanten Zusatzsteuer für alle Gewerbetreibenden namens „Tourismusabgabe“ sind.
1. Es heißt Fremdenverkehrsabgabe.
2. Welche Pläne?
3. Wer hat diesen Unfug in die Welt gesetzt?
Um die Wahrheit zu erfahren, sollte man an die Quelle zurückgehen. Es gibt keine Pläne für so etwas.
Ich bitte um Entschuldigung, ich habe wohl einen falschen Begriff verwendet. Sie haben Recht, es heißt Fremdenverkehrsabgabe. Die Pläne dazu hat Herr Hackbarth vor geraumer Zeit im Amt Mirow vorgestellt, also den „Unfug in die Welt gesetzt“..
Der Satzungsentwurf liegt vor. Danach sollen alle Gewerbetreibende diese Abgabe zahlen. Dazu wurde ein umfangreiches Papier erstellt, das diese in verschiedene Klassen einteilt und nach sogenannten. „Vorteilseinheiten“ besteuert.
Es gibt also durchaus Pläne eine weitere Abgabe / Steuer, in diesem Fall für die ohnehin schon stark belasteten Gewerbetreibenden, einzuführen.
Mich würde nach wie vor interessieren, wie diejenigen, die hier im Tourismus tätig sind über die Einführung einer Kurtaxe denken.
Hallo Herr Lierow,
Ihre Antwort auf meinen Kommentar kann ich nicht so stehen lassen.
Zu 1.
Möglicherweise habe ich einen falschen Begriff benutzt. Die geplante Tourismusabgabe heißt dann eben in Mirow Fremdenverkehrsabgabe, das ändert aber nichts an dem Vorhaben, eine weitere Abgabe (man kann es auch als Steuer betrachten) für nahezu alle Gewerbetreibende einzuführen.
Zu 2..
Die Pläne zur Fremdenverkehrsabgabe liegen mir in Form eines Satzungsentwurfes vor. In diesem werden sämtliche Gewerbe einschließlich der sogenannten „Vorteilseinheiten“, das sind z.B. Boote zur Vermietung, aber auch Mitarbeiter, die als Berechnungsgrundlage für die Abgabe dienen sollen, aufgeführt. Mich wundert, dass Sie darüber offensichtlich nicht informiert sind.
Ergänzend dazu noch ein Link:https://www.amt-mecklenburgische-kleinseenplatte.de/ortsrecht-und-satzungen/satzungen-amt/tourismusabgaben
Zu 3.
Dieser, wie Sie es nennen „Unfug“, wurde von Herrn Hackbarth auf einer Veranstaltung im Amt Mecklenburgische Kleinseenplatte ausführlich vorgestellt. Ich habe an dieser Veranstaltung teilgenommen.
Wenn Sie schreiben „Es gibt keine Pläne für so etwas“, gehe ich davon aus, dass Sie das tatsächlich nicht wissen oder, was ich mir nicht vorstellen kann, wider besseres Wissen die Unwahrheit behaupten.
Deshalb bitte ich Sie, sich einmal mit den Quellen, siehe oben, zu befassen. Gern sende ich Ihnen zu Ihrer Information auch den Satzungsentwurf als PDF per Mail zu.
Freundliche Grüße