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Schauspieler Michael Kleinert trägt Worte von Kurt Tucholsky vor.

Anlässlich des Tages der Befreiung vom Faschismus fand am Mittwoch die traditionelle Gedenkveranstaltung am Ehrenmal für die Verfolgten des Naziregimes in der Neustrelitzer Marienstraße eine Gedenkveranstaltung statt. Daran nahmen unter anderen Bürgermeister Andreas Grund und Stadtvertreter von CDU, SPD und der LINKEN teil. Der Schauspieler Michael Kleinert trug einen Text von Kurt Tucholsky vor.

Die Linken auf dem sowjetischen Ehrenfriedhof.

Im Anschluss blieb die LINKE bei der alljährlichen Kranzniederlegung auf dem sowjetischen Ehrenfriedhof am Theater unter sich. Es sprachen die Regionalvorsitzende der LINKEN, Waltraud Tegge, und der Bewerber der LINKEN für die Stadtvertretung, Thomas Kowarik. Angesichts des fortgeschrittenen Lebens der Teilnehmer stellte Kowarik die Frage, wer denn am 100. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus in 26 Jahren noch an einer solchen Veranstaltung teilnehmen könne. Kowarik war der einzige Teilnehmer im Alter deutlich unter 60 Jahren. Er sprach sich auch mit Blick auf die Schulen für neue Formen des Gedenkens und des Mahnens aus. Einige Teilnehmer reisten im Anschluss nach Demmin, um sich einem Aufmarsch der NPD entgegenzustellen.