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Die Stiftung Mecklenburg hat der Schlossberg-Konferenz am Montag im Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz in Neustrelitz noch eine abschließende Presseerklärung gewidmet. Wie von mir bereits berichtet, waren mehr als 200 Interessierte zusammengekommen. „Aus Vorträgen und Wortmeldungen kristallisierte sich heraus, dass fast alle Anwesenden es ablehnen, die noch vorhandenen Keller des einstigen Residenzschlosses zuzuschütten“, heißt es in dem Material der Stiftung.

Entsprechenden Beifall habe der Geschäftsführer des Fördervereins Berliner Schloss e.V. Wilhelm von Boddien für seinen Vorschlag erhalten, sich vor einem Verfüllen der Keller im Gespräch mit der Landesregierung noch einmal Zeit zum Nachdenken zu verschaffen. „Für ein Zuschütten gibt es keine Not“, habe auch die Architekturhistorikerin Prof. Sabine Bock betont. Der Betreiber des Büros für Nachhaltigkeit Neustrelitz, Holger Wilfarth habe warnend  darauf aufmerksam gemacht, dass das von der Landesregierung favorisierte Verfüllen der Keller unumkehrbar wäre. Wilfarth habe die Initiative der Stiftung gelobt: „Seit 2009 wartet die Stadt auf ein solches Gespräch. Nun endlich gibt es eine wirkliche Bürgerbeteiligung.“

Die Organisatoren zeigten sich hoch erfreut über die Resonanz auf den angebotenen Gedankenaustausch: „Es ist sehr positiv zu bewerten, dass ein solch breites Gespräch in Gang gekommen ist“, sagte der Ratspräsident der Stiftung Mecklenburg, Henry Tesch. Der Vorstandsvorsitzende Helmuth von Maltzahn betonte, er hoffe nun auf einen parteiübergreifenden Dialog zwischen Neustrelitzer Bürgern und der Landesregierung.