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Tagesarchiv 3. Juni 2016

Reiter kennen keinen Schmerz auf Umleitungsstrecke

03 Freitag Juni 2016

Posted by Strelitzius in Verkehr

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Schlagwörter

Mecklenburgische Kleinseenplatte

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Die zuständigen Straßenverwaltungen in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg  haben es offenbar nicht geschafft, an alle Verkehrsteilnehmer zu denken, als sie vor der Umleitungsstrecke über Rheinsberg im Zuge der Bauarbeiten an der B 96 im Raum Fürstenberg warnten. Eben hat mich oben stehendes Bild erreicht, das ich natürlich unbedingt an die Strelitzius-Gemeinde weitergeben möchte.

Während Radfahrer aus Bereichen der derzeit überlasteten Piste verschwunden sind, in denen es keine begleitenden Radwege gibt, hat Reiter die Nachricht von der veränderten Verkehrsführung offenbar nicht erreicht. Zwischen Zechlinerhütte und Canow in Prebelow ging es heute am Nachmittag so zu. Immerhin ist hier Tempo 30 vorgeschrieben. Man gönnt sich ja sonst nichts!

Wissenschaftler zertifizieren Neustrelitzer Gymnasiasten für Satellitenmodell

03 Freitag Juni 2016

Posted by Strelitzius in Bildung

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Schlagwörter

Jugend, Mecklenburg-Strelitz, Neustrelitz, Schulen, Wissenschaft

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Die Satelliten-Modellbauer des Carolinums, die ihr Gymnasium und damit die ganze Region auf der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung in Berlin vertreten haben (Strelitzius berichtete), haben es nun auch per Zertifikat bestätigt bekommen. Ihre einjährige Arbeit wurde „zur vollsten Zufriedenheit erledigt“, heißt es in der Urkunde, die jedem der rund ein Dutzend Mitglieder des Teams aus Schülern der Klassenstufen 8 bis 12 ausgehändigt wurde. Unterschrieben ist sie von Reinhard Schnabel, Vorsitzender des Deutschen Zentrums für Satelliten-Kommunikation (DeSK).

Das mit Neustrelitzer Bauten aufgepeppte Modell der Mission von vier miteinander und mit der Erde kommunizierenden Nano-Satelliten (S-Net) 2017 wird im DeSK in Backnang (Baden-Württemberg) oder in der Technischen Universität Berlin ausgestellt. Es dient auch als Exponat für weitere Messen.

Torsten Heil ist beeindruckt von dem, was ihm Caroliner Felix Rindt erläutert.

Torsten Heil ist beeindruckt von dem, was ihm Caroliner Felix Rindt erläutert.

„Wir sind stolz auf unsere Schüler“, hat mir Carolinum-Leiter Henry Tesch aus Berlin geschrieben, wo die Caroliner während der ILA am Stand des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) präsent waren und sich mit einer Show verabschiedet haben. Auch der Sprecher der Kultusministerkonferenz der Länder, Torsten Heil, äußerte sich bei einem Besuch am Stand in der Halle 4 beeindruckt von der Leistung der Schüler.

Dr. Yoon von der TU Berlin, mit dem die Gymnasiasten im zurückliegenden Jahr eng zusammengearbeitet haben, erläutert die Satellitenmission 2017.

Dr. Zizung Yoon von der TU Berlin, mit dem die Gymnasiasten im zurückliegenden Jahr eng zusammengearbeitet haben, stellt die Satellitenmission 2017 vor.

„Heizraum“ heizt im Müritzeumsgarten ein

03 Freitag Juni 2016

Posted by Strelitzius in Freizeit

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Schlagwörter

Mecklenburgische Seenplatte, Musik, Waren

Heizraum

Es gibt so Bands, die haben bei Temperaturen knapp unter 30 Grad einfach den falschen Namen. Wie die Warener Band „Heizraum“. Zumal sie mit ihrem Rock auch noch kräftig einheizt. Trotzdem ist sie zu empfehlen. Wer sich davon überzeugen will, ist am 11. Juni um 20 Uhr im Garten des Müritzeums richtig.

„Heizraum“ gratuliert im Müritzeum unter dem grünen Dach der Kastanie musikalisch zum 150-jährigen Bestehen der Naturhistorischen Sammlungen Mecklenburg-Vorpommern (Strelitzius berichtete). Es darf getanzt werden, und für das leibliche Wohl sorgen Lübzer und die hauseigene Fischer´s Küche Crew. Das Eintrittsgeld von fünf Euro kommt den Sammlungen zugute.

Wahlkämpfer Brodkorb „schenkt“ Tanzkompanie großzügig ein Jahr

03 Freitag Juni 2016

Posted by Strelitzius in Kultur

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Schlagwörter

Mecklenburg-Strelitz, Neustrelitz, Politik, Tanz, Theater

Das Bild mit der Deutschen Tanzkompanie vor dem Neustrelitzer Arbeitsamt (Strelitzius berichtete) scheint Kultusminister Matthias Brodkorb (SPD) so gar nicht in den Wahlkampf gepasst zu haben. Wie sonst ist es zu erklären, dass er zwei Tage später das Überleben der Truppe für ein weiteres Jahr gestattet. Und das in Gutsherrenmanier, denn das Geld dafür haben die Landarbeiter aufzubringen, um mal im Bild zu bleiben. Und ihnen zuvor von Schwerin aufgezwungene Verträge scheinen plötzlich Makulatur zu sein.

Neustrelitz und Neubrandenburg wird großzügig erlaubt, Sonderbeiträge aufzubringen, deren Höhe noch gar keiner kennt, um die Kompanie 2017 am Leben zu erhalten. Die Verantwortlichen im Neustrelitzer Rathaus haben es heute aus der Zeitung erfahren,  und da nicht alles richtig niedergeschrieben war, herrschte bis zum Mittag einige Verwirrung. Dankenswerterweise hat Bürgermeister Andreas Grund, eigentlich noch Urlauber, auf meine Bitte ein Statement abgegeben, das angesichts der Gemengelage in gebotener Zurückhaltung ausfällt.

Defizit ist noch gar nicht zu beziffern

„Ich freue mich, dass nunmehr mit der Zustimmung des Landes eine Zwischenlösung 2017 für die Ausfinanzierung der Deutschen Tanzkompanie gefunden werden kann“, heißt es seitens des Stadtoberhauptes. „Damit wird zunächst ein Minimalziel erreicht. Im nächsten Schritt muss nun über die Finanzierung dieser Lösung gesprochen werden. Ich bin Herrn Oberbürgermeister Silvio Witt, Neubrandenburg, dankbar für seinen Vorschlag über einen Zusatzbeitrag unserer beiden Städte zu gleichen Teilen. Die Höhe eines solchen Sonderbeitrags kann erst beziffert werden, wenn der Wirtschaftsplan der Theater und Orchester GmbH und der Wirtschaftsplan der Deutschen Tanzkompanie vorliegen werden und wir dann wissen, wie hoch das Defizit ist. Beide arbeiten derzeit nur mit vorläufigen Plänen. Unbedingte Voraussetzung für die Zahlung eines Sonderbeitrages ist die Zustimmung der Stadtvertretung“, betont Andreas Grund.

Ganz entspannt kann hingegen auch Landrat Heiko Kärger (CDU) bleiben, der die „frohe Kunde“ gestern in die Öffentlichkeit getragen hat. Der Landkreis steuert keinen müden Cent im Überlebenskampf der Tanzkompanie bei. Er wird sich statt dessen wie angekündigt 2018 völlig aus der Theaterverantwortung zurückziehen.

Die Kompanie selbst kann nicht mehr als eine Atempause geschenkt bekommen, immer vorausgesetzt, die Abgeordneten beider Kommunalparlamente folgen dem Willen der Gesellschafter der Theater und Orchester GmbH zu Sonderbeiträgen, die in die Hunderttausende gehen werden. Den Tänzerinnen und Tänzern bleibt lediglich ein weiteres Jahr Zeit,  Finanzierungsquellen aufzutun. Was an ein Wunder grenzen würde, sieht man die bisherigen fruchtlosen Bemühungen. Ansonsten kann in zwölf Monaten das nächste Foto vor dem Arbeitsamt gemacht werden. Nur ist dann kein Landtagswahlkampf mehr.

Erste neue Spieler für Residenzstadt-Elf verpflichtet

03 Freitag Juni 2016

Posted by Strelitzius in Sport

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Schlagwörter

Fußball, Mecklenburg-Strelitz, TSG Neustrelitz

Mit dem Japaner Ryota Okumura hat die TSG Neustrelitz den ersten neuen Spieler für die kommende Regionalliga-Saison verpflichtet. Der 23-Jährige spielte bisher bei der SG Anspach und zuletzt in der Brandenburgliga bei Preußen Eberswalde. Unter der Voraussetzung, dass der Erteilung eines Visums für Okumura nichts im Wege steht, soll er künftig im defensiven Mittelfeld agieren.

Philip Schulz bleibt ein weiteres Jahr bei der TSG.

Philip Schulz bleibt ein weiteres Jahr bei der TSG.

Ebenfalls für mindestens ein Jahr wird Mustafa Zazai (23) die TSG-Elf verstärken. Zazai ist aktuell afghanischer Nationalspieler. Er lief zuletzt für den FC St. Pauli II auf, ist aber seit Jahresbeginn vereinslos. Trainer Benjamin Duray sieht die Stärken des in Kabul geborenen Offensivmannes im Mittelfeld. Der Neustrelitzer Mittelfeldakteur Philip Schulz (23) sieht seine sportliche Perspektive weiterhin bei der TSG und hat seinen Vertrag  um ein weiteres Jahr verlängert.

 

 

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71 Jahre, Wesenberg in Mecklenburg-Strelitz, Diplomjournalist, Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband

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