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Suffragette

Ich kann mich aus jungen Jahren noch gut an das Schimpfwort „Suffragette“ für emanzipierte Frauen erinnern. Foto: Filmstarts

Mit zwei herausragenden Filmen leistet das Wesenberger Kino seinen ganz eigenen Beitrag zum Internationalen Frauentag am 8. März. Da wäre zunächst „Suffragette“ der britischen Regisseurin Sarah Gavron. Der Streifen zeigt, welche Opfer britische Arbeiterinnen im Kampf um Wahlrecht und Gleichstellung bringen mussten. Die Feministin Emmeline Pankhurst (Meryl Streep) gründet 1903 in Großbritannien die Frauenvereinigung WSPU (Women’s Social and Political Union). Die Mehrheit der engagierten Frauen führt ohne Erfolg friedfertige Aktionen aus, die aus öffentlichen Reden und dem Verteilen von aufklärenden Zetteln bestehen. Im Jahr 1912 beschließen sie, eine andere Strategie zu fahren und die komplette Rebellion auszurufen.

Ganz anders und sehr viel leiser „Carol“, ein elegantes Melodrama von Todd Haynes nach Vorlage von Patricia Highsmith („Salz und sein Preis“) über zwei Frauen in den fünfziger Jahren, die allen Widerständen zum Trotz zueinander finden. Als Carol Aird ist Cate Blanchett zu erleben, ihre Filmpartnerin als Therese Benlivet spielt Rooney Mara.

„Sufragette“ läuft am Donnerstag, Sonnabend und Dienstag um 20 Uhr, am Freitag und Sonntag um 17 Uhr sowie am Dienstag um 15 Uhr. „Carol“ ist am Freitag, Sonntag und Montag um 20 Uhr sowie am Sonnabend und Dienstag um 17 Uhr zu sehen. Außerdem im Programm „Ich bin dann mal weg“ am Sonntag um 15 Uhr.