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Schnell war er wieder vorbei, der Wintereinbruch. Aber das kurze Gastspiel von Väterchen Frost hat gereicht, um der Verkehrsunfallstatistik im Nordosten deutlichen Zuwachs zu bescheren. Zwischen 18 und 24 Uhr am Samstagabend hat es im Bereich des Polizeipräsidiums Neubrandenburg nicht weniger als 19 Mal gekracht, weil Fahrer mit unangepasster Geschwindigkeit unterwegs waren. In die Unfälle verwickelt waren 17 Pkw und zwei Lkw. „Obwohl Straßenglätte und einsetzender Schneefall für diese Jahreszeit nichts Ungewöhnliches sind, waren einige Kraftfahrer nicht in der Lage, sich darauf einzustellen“, so der Kommentar der Ordnungshüter.

Ich hatte von einem Glätteunfall auf der A 20 Höhe Parkplatz Brohmer Berge gerade in meinem Blog berichtet, da passierte fast an gleicher Stelle das nächste Unglück. Ein 35-Jähriger rauschte gegen 22.30 Uhr mit seinem Mercedes in die Böschung und wurde von dort wieder auf die Fahrbahn katapultiert. Der Mann wurde schwer verletzt, der Beifahrer, zwei Frauen und ein Kind mussten mit leichteren Verletzungen ins Krankenhaus.
3500 Euro Schaden notiert die Polizei.

Gegen 18.30 Uhr war ein 32-Jähriger mit seinem Golf zwischen Sandhagen und Schwichtenberg in einer Linkskurve von der Straße abgekommen. Das Auto überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Zwei der fünf Insassen wurden verletzt, darunter ein fünfjähriges Kind. Hier stehen 10 000 Euro Schaden zu Buche.

Der größte Sachschaden wurde gegen 19.50 Uhr zwischen Woldegk und Sandhagen auf der B 198 fabriziert. Eine 26-jährige kam beim Überholen ins Schleudern und landete im Straßengraben. Die Fahrerin und ihr Beifahrer blieben unverletzt, der Schaden am Fahrzeug wurde auf stolze 50 000 Euro geschätzt.