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Bei einem Termin am kommenden Montag in der Kreisverwaltung in Neubrandenburg soll darüber informiert werden, wie der Ausbau des Neustrelitzer Parkstadions doch noch zustande kommen kann. Vincent Kokert, Fraktionsführer der CDU im Landtag, hat Vertreter der Stadt und des Kreises sowie der TSG an den Tisch von Landrat Heiko Kärger (CDU) geladen. Mit dabei auch die Forstbehörde, an deren Veto in Sachen Mindestabstand zum Wald das Projekt Parkstadion zuletzt zu kippen drohte, wie hier im Blog zu lesen war.

Der Chef der CDU-Landtagsfraktion Vincent Kokert.

Der Chef der CDU-Landtagsfraktion Vincent Kokert.

„An der Landesförderung soll das Vorhaben nicht scheitern. Das habe ich wiederholt erklärt und dazu stehe ich immer noch“, sagte mir Kokert am Telefon. „Ich verspreche, dass wir eine vernünftige Lösung finden. Wir haben jetzt
70 Prozent erledigt, da schaffen wir die verbleibenden 30 Prozent auch noch.“ Jetzt müsse schnell die Baugenehmigung erteilt werden, dann folge der Förderbescheid und die Stadt könne loslegen.

Kokert äußerte sein Unverständnis darüber, dass es zu der Zeitverzögerung gekommen ist, die letztlich die gesamte Förderkulisse gefährdet habe. Das Problem des Waldabstandes sei seit gut einem Jahr bekannt. Andererseits habe die Stadt die Planungen inzwischen weit vorangetrieben, würdigte der CDU-Politiker. Wenn jetzt endlich alle an einem Strang zögen,  werde das Parkstadion auch ausgebaut.

Nach einer Presseerklärung von Bürgermeister Andreas Grund hatte sich in dieser Woche die Frage aufgetan, wie bis zum 31. Dezember dieses Jahres abzurechnende Fördergelder gerettet werden können, wenn die Baumaßnahmen am Stadion nach Einschätzung der Stadt bis Mitte kommenden Jahres dauern. Folgt man Kokert, so werden dazu in Schwerin doch noch Möglichkeiten gesehen.