Schlagwörter

,

Fernsehprogramme kann ja eigentlich jeder selbst lesen. Trotzdem erlaube ich mir, mal einen TV-Tipp all denen zu geben, die noch nicht seit gestern wieder dabei sind. Denn schon heute um 20.15 Uhr auf Sat 1 geht es weiter. Zum inzwischen fünften Mal wird Deutschlands schönste Stimme gesucht.

Die Holde und ich sind das fünfte Jahr dabei und können versichern, dass „The Voice of Germany“ Suchtpotenzial hat. Schon die erste Folge des aktuellen Jahrgangs am Donnerstagabend hat gezeigt, dass diese Show wieder alle anderen Casting-Formate in den Schatten stellen wird. Weil sie einfach anders ist, und weil hier Sängerinnen und Sänger mit einer Qualität auf die Bühne gebacht werden, die einem Gänsehaut beschert. Vom letzten Jahr sind Rea Garvey, Stefanie Kloß von „Silbermond“ sowie Michi und Smudo von den „Fantastischen Vier“ wieder Coaches, hinzugekommen ist Andreas Bourani.

Mich hat am ersten Abend die 25-jährige Luxemburgerin Sabrina Gerard von der Couch gerissen, die das berühmte Blumenduett aus der Oper „Lakmé“ von Léo Delibes solo mit einer so unglaublichen Leichtigkeit gesungen hat, dass die Juroren um eine Wiederholung baten. Die auch angebracht war. Denn leider hatten das Sendekonzept und das Fehlen einer Partnerin nur eine arg gekürzte Version des so schönen Stücks zugelassen, das eigentlich gut sieben Minuten lang ist. Ich bin gespannt, wie sich Sabrina Gerard im Pop-Fach oder in einer naheliegenden Mischung aus Pop und Klassik anhören wird. Rea Garvey hat sie unter seine Fittiche genommen.

Auf YouTube habe ich das Blumenduett übrigens in voller Länge mit Anna Netrebko und Elina Garanca gefunden. Hier der Link:
https://youtu.be/Vf42IP__ipw