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Das 6. Neustrelitzer Naturfilmfestival „MENSCH! NATUR!“ steht vor der Tür. Meine Blogfreundin Anke, die da immer sehr engagiert ist, hat mich auf den in diesem Jahr vom 14. bis zum 18. Oktober stattfindenden Veranstaltungsreigen aufmerksam gemacht, der vom Verein für Kultur, Umwelt und Kommunikation e. V. und dem Nationalparkamt Müritz in der Alten Kachelofenfabrik organisiert wird.

Fünf abwechslungsreiche Tage rücken die Natur in den Fokus, um die vielfältigen Wechselbeziehungen zwischen Natur als Erfahrungs- und Lebensraum für die Menschen, Natur als bedrohter Teil regionaler und globaler Entwicklungen, Natur als Daseinsgrundlage für Mensch, Tier- und Pflanzenwelt erfahrbar zu machen. Das Publikum entscheidet,  welcher der sieben Langfilme den mit 1000 Euro dotierten und von der Sparkasse gestifteten Publikumsadler erhält und welcher Kurzfilm mit dem mit 300 Euro dotierten Adlerei aus Holz, gestiftet vom Nationalparkamt Müritz, ausgezeichnet wird.

Regisseurs Jens Schanze stellt in seinem Film

Regisseurs Jens Schanze stellt in seinem Film „La Buena Vida, das gute Leben“ Jairo Fuentes (Foto) in den Mittelpunkt, den junge Anführer der indigenen Wayu-Gemeinschaft Tamaquito.

Eröffnet wird das Festival am 15. Oktober um 19.30 Uhr mit dem Dokumentarfilm „La Buena Vida, das gute Leben“ über das Leben einer indigenen Gemeinschaft in den Wäldern Nordkolumbiens. Außerdem im Wettbewerb „Die Maisinsel“ über einen Mann, der sich mit seiner Enkelin auf eine Flussinsel zurückgezogen hat, „Der Hüter der Tundra“ über den Überlebenskampf der Rentierzüchter sowie
Valley of Saints – Ein Tal in Kaschmir”, der über die Liebe eines jungen Bootsmanns zu einer Wissenschaftlerin erzählt, die eine Umweltstudie an seinen See führt. Thule Tuvalu“ zeigt, wie sich Menschen im Norden Grönlands und auf der Pazifikinsel Tuvalu angesichts des Klimawandels von tradierten Lebensweisen verabschieden müssen. „Das Geheimnis der Frösche“ ist ein Animationsfim über die Verantwortung gegenüber der Natur. In „Der Ball“ schließlich wehren sich Kinder gegen die Zerstörung eines Parks in einer Industriestadt.  Vor jedem Langfilm wird ein interessanter Kurzfilm gezeigt.

Das ausführliche Programm, zu dem auch ein Konzert des Gitarristen und Bandoneonspielers Oliver Jaeger, eine Fotoausstellung meiner Blogfreundin Kerstin Zegenhagen aus Peetsch, die Premiere des Films „Waldgeschichten“ von Pitt Venherm sowie eine Diskussion mit Nationalparkchef Ulrich Meßner gehören, findet sich unter www.basiskulturfabrik.de und www.nationalpark-mueritz.de