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Es gibt Berufsgruppen, die haben ihr eigenes Vokabular. Für Menschen wie mich, die Freude haben am Umgang mit Sprache, eine wahre Fundgrube. Gerade eben habe ich im Neustrelitzer Kaufland einen Volltreffer gelandet und möchte natürlich die Bloggemeinde daran teilhaben lassen.

Die Holde und meine Wenigkeit waren nämlich auf der Suche nach körnigem Senf für ein bevorstehendes göttliches Mahl, über das an dieser Stelle noch zu berichten sein wird. Natürlich wissen wir, wo Senf im Einkaufstempel steht, aber es fand sich auf dem Weg dorthin bereits Senf, wenn auch kein gekörnter, wo sonst sein Stammplatz eben nicht ist. Was eine falsche Fährte legte und uns irgendwann zwischen Obst- und Gemüsekonserven endgültig scheitern ließ.

Zum Glück ist ja Kaufland nicht Aldi. Hier trifft man noch Personal zwischen den Regalen. Und prompt wurden wir von der freundlichen Mitarbeiterin dorthin geschickt, wo wir Senf auch vermutet hatten. Als Zugabe wurde die Erklärung für die fälschlich positionierte Palette Mostrich geliefert. „Die muss ich erst noch verräumen“, erfuhren wir akustisch angetan.

Da kann man nur hoffen, dass der Senf nur „verräumt“ und nicht verlegt wird. Am Ende findet man ihn nicht wieder. Und dann ist, kulinarisch gesehen, das ganze Wochenende im Eimer. Womit ich dann meinen Senf dazugegeben hätte.