Vor der Geburt eines Kindes gibt es erfahrungsgemäß viele Fragen rund um die Entbindung, die die Ärzte, Hebammen und Pflegekräfte des Dietrich-Bonhoeffer-Klinikums in Neubrandenburg gern beantworten möchten. Die nächste planmäßige Veranstaltung in der Reihe „Sicher und geborgen“ findet am 17. März um 17 Uhr im Konferenzraum des Hauses G (Bethesda Klinik) statt – wenn es das Infektionsgeschehen erlaubt.
Um Argumente für und gegen die Corona-Impfpflicht geht es am morgigen Donnerstag, den 20. Januar, beim Polit-Talk „Drei am Küchentisch“. Um 20.15 Uhr beginnt das einstündige Gespräch, das auf Facebook und auf dem Youtube-Kanal von Johannes Arlt übertragen wird. Interessierte können über die Kommentarfunktion ihre Fragen stellen und an der Diskussion teilnehmen.
Trotz Corona-Pandemie ist es der Deutschen Gesellschaft für Gewebetransplantation (DGFG) erneut gelungen, die Gewebespende weiter auszubauen und mehr Patienten mit Augenhornhäuten, Herzklappen, Blutgefäßen und Amnionmembranen zu versorgen. Mit Hilfe der insgesamt 2.897 realisierten Gewebespenden war es der DGFG im vergangenen Jahr 2021 erstmals möglich, über 7.000 Patienten mit einem Gewebetransplantat zu versorgen, darunter 4.145 mit einer Augenhornhaut. Damit konnte die DGFG die Anzahl der zur Transplantation abgegebenen Gewebe in den letzten zehn Jahren mehr als verdoppeln (2011: 3.143 vermittelte Gewebe).
Mecklenburg-Vorpommern ist eines der spendenstärksten Bundesländer 2021: Hier wurden 334 Gewebespenden realisiert. Als eine von fünf Gesellschafterkliniken engagiert sich auch das Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum in Neubrandenburg (DBK) im bundesweiten Netzwerk der DGFG: Hier spendeten 50 Menschen nach ihrem Tod Gewebe. 2020 waren es 41.
Dieses frühgeborene Kind wog bei der Geburt weniger als 1000 Gramm. Es wird auf der Frühchenstation in einem Inkubator versorgt. Foto: DBK
Auf Initiative der Mitarbeitervertretung des Dietrich-Bonhoeffer-Klinikums findet am Sonnabend, den 11. September, von 10 bis 13 Uhr auf dem Neubrandenburger Marktplatz eine Aktion zum Erhalt der Frühchenstation und für eine hochwertige medizinische Versorgung im ländlichen Raum statt. Hintergrund: Durch die Erhöhung der gesetzlichen Mindestmenge für die Versorgung von Frühgeborenen mit einem Aufnahmegewicht von weniger als 1250 Gramm ist das Perinatalzentrum Level 1 am Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum gefährdet.
Künftig sollen zudem für immer mehr Leistungen in Krankenhäusern Mindestmengen festgelegt werden, davon wird der ländliche Raum besonders betroffen sein. Die Mitarbeitervertretung sammelt auf dem Marktplatz Unterschriften für den Erhalt des Perinatalzentrums, die an die Landes- und Bundesregierung geschickt werden sollen.
Die Röbeler Mühle erweitert das historische Thema „Kindsein meiner Stadt“ der derzeitigen Ausstellung und greift ins Heute. Denn jede Generation hat ihre spezifischen Problemwelten, und unsere heutigen Kinder haben ihre besonderen Erfahrungen mit der Pandemie machen müssen. Wie wirkt sie sich aus, wie kann man ihnen helfen?
Wie die Kinder- und Jugendpsychiatrie Familien in schwierigen Entwicklungsphasen von Kindern und Jugendlichen unterstützen kann, ist Thema eines Vortrages von Dr. Sylke Ilg, Chefärztin an der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, -psychotherapie und -psychosomatik im MediClin Müritz-Klinikum, Röbel. Die Veranstaltung mit Diskussion findet am morgigen Am Donnerstag, 19. August, um 17 Uhr, in Röbel, Am Mühlenberg 4 statt. Bei Regen wird in das Haus des Gastes ausgewichen.
Die Wesenberger Zahnarztpraxis von Dr. Lippert stellt zur Monatsmitte die Corona-Schnelltests ein. „Durch die Änderungen der Testverodnung sind gegenwärtig immer weniger Tests notwendig. Dazu kommt, dass seit Anfang des Monats die Sachkosten für die Bürgertests nicht mehr vollständig übernommen werden, die Vergütung für die Dienstleistung an sich durch die Testverordnung deutlich verringert wurde und damit nicht mehr kostendeckend ist sowie der für uns gültige Vertrag zwischen dem Land und der Kassenärztlichen Vereinigung ohnehin befristet ist bis zum 31. Juli“, so der Zahnmediziner gegenüber Strelitzius.
Bürger, die dennoch Schnelltests benötigen, zum Beispiel für Reisen, werden gebeten, sich auf der Webseite des Landkreises über die noch zur Verfügung stehenden Testpunkte zu informieren. Dr. Lippert und sein Team hatten seit April die Tests angeboten. „Sollten in der Zukunft Schnelltests wieder notwendig und auch wieder kostendeckend übernommen werden, stehen wir dafür natürlich auch wieder zur Verfügung.“
Dr. med. Christian Kirsch ist neuer Chefarzt der Klinik für innere Medizin 1 des Dietrich-Bonhoeffer-Klinikums. Der 48-Jährige übernahm Anfang Juni die Leitung der Klinik, die sich schwerpunktmäßig mit Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts und der damit verbundenen Organe sowie Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes oder Krankheiten der Schilddrüsen befasst.
Aufgewachsen in der Nähe von Magdeburg, arbeitete Christian Kirsch seit Beginn seiner beruflichen Laufbahn am Universitätsklinikum in Dresden, wo er zuletzt Oberarzt war. Richtung Norden hat der Facharzt für Innere Medizin mit dem Schwerpunkt Gastroenterologie mit seiner Frau und seinen beiden Kindern schon seit längerer Zeit geblickt. Die Nähe zum Wasser ist aber nur ein Grund, warum sich der Mediziner für die Chefarzt-Stelle in Neubrandenburg entschied. „Wir haben hier am Haus alle Möglichkeiten, die Gastroenterologie weiter auszubauen, sie kann eine zentrale Position in Mecklenburg-Vorpommern einnehmen“, ist Christian Kirsch überzeugt. Er möchte einen Schwerpunkt auf die Behandlung chronisch-entzündlicher Darmerkrankungen legen, weil er in diesem Bereich schon viele Erfahrungen gesammelt hat. Außerdem liegt ihm die Ausbildung junger Kollegen sehr am Herzen.
Trotz der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie setzt das Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum die Veranstaltungsreihe „Sicher und geborgen“ für werdende Eltern fort. Vor der Geburt eines Kindes gibt es erfahrungsgemäß viele Fragen rund um die Entbindung, die die Ärzte, Hebammen und Pflegekräfte gern beantworten möchten. Die nächste planmäßige Veranstaltung findet am kommenden Mittwoch, den 16. Juni statt. Der gewohnte Rundgang durch den Kreißsaal und die Entbindungsstation ist leider nicht möglich, aber es wird ein kurzer virtueller Eindruck vermittelt.
Interessierte Paare müssen sich anmelden und zum Termin einen Nachweis über einen negativen Corona-Test vorlegen, der nicht älter als 24 Stunden sein darf. Ausnahmen für Geimpfte und Genesene gibt es nicht. Kinder dürfen am Informationsabend nicht teilnehmen. Im Klinikum ist zudem das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes vorgeschrieben. Um die Abstandsregelung einhalten zu können, ist nur eine begrenzte Anzahl von Teilnehmern im Konferenzraum des Hauses G (Bethesda Klinik) erlaubt. Deshalb bietet die Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe an dem Tag zwei Termine an, um 17 und 18 Uhr. Anmelden kann man sich per E-Mail an gyn-sb@dbknb.de.
Die Teilnehmer der Veranstaltung sollten sich rechtzeitig einfinden, da sie erst durch den Empfangspunkt am Haupteingang müssen, wo eine Selbstauskunft auszufüllen ist. Das Formular kann man sich auch von der Internetseite des Klinikums (https://dbknb.de/dbk/gf/aktuelles-zu-corona) herunterladen und vorab ausfüllen.
Im Vorfeld der partiellen Sonnenfinsternis am morgigen Donnerstag warnt Dr. Christian Karl Brinkmann, Chefarzt der Klinik für Augenheilkunde im Bonhoeffer Klinikum Neubrandenburg, vor einem ungeschützten Blick auf das seltene Ereignis. Das Maximum der Sonnenfinsternis wird in Neubrandenburg um 12.39 Uhr mit einer Bedeckung von 13 Prozent erreicht.
Chefarzt Dr. med. Christian Karl Brinkmann. Foto: DBK
„Immer wieder kommen nach einer Sonnenfinsternis Patienten in die augenärztliche Sprechstunde, die massive Sehstörungen angeben. Der unmittelbare Blick in das immer noch gleißende Sonnenlicht trotz Finsternis kann zu einem dauerhaften Verbrennungsschaden in der Netzhautmitte führen. Der schärfste Punkt des Sehens – die so genannte Makula – ist stark gefährdet. Hierfür reichen Bruchteile von Sekunden. Ähnliche Schäden kennen wir auch durch unmittelbaren Blick in einen Laserpointer. Auch vor dieser bei Jugendlichen beliebten Mutprobe muss gewarnt werden. Die Schäden bis hin zur Erblindung sind nicht reparierbar“, so der Chefarzt.
Wer sich die Finsternis anschauen möchte, der sollte unbedingt den Expertenrat beherzigen, auf keinen Fall direkt mit dem Auge in die angeknabberte Sonne zu schauen – und erst recht nicht mit einem Fernglas. Auch berußte Gläser, Sonnenbrillen, getönte Verpackungsfolien oder Solarienbrillen bieten keinen ausreichenden Schutz, betont Dr. Brinkmann.
„Ein Blick zur Sonne darf nur mit einer speziellen Sonnenfinsternisbrille erfolgen, die es in Fachgeschäften gibt. Wer eine solche Brille nicht besitzt und es nicht schafft, sich eine bis zur Sonnenfinsternis zu besorgen, für den gibt es noch die ungefährliche Alternative. Mit einer sogenannten Lochkamera kann man sich ein Abbild von der teilweise abgedeckten Sonnenscheibe auf einem weißen Hintergrund machen, ohne dass man selber in Richtung Sonne blicken muss“, erklärt der Experte.
Mitte Juli wird in der August-Bebel-Straße 15 in Woldegk eine psychiatrisch-psychotherapeutische Praxis eröffnet. Wie mir die psychologische Psychotherapeutin Sabrina Korsinek auch im Namen von Facharzt für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie Dr. Falko Rhody mitteilt, soll damit regional die Gesundheitsversorgung verbessert werden. Besonders durch Corona seien die psychischen Belastungen enorm gestiegen.
Aktuell finden noch Umbaumaßnahmen in der Praxis statt. So wid eine Rampe angelegt, damit auch Rollstuhlfahrer die Praxis aufsuchen können. „Wir nehmen bereits Patienten in die Anmeldeliste auf, damit wir, sobald die Räumlichkeiten fertig sind, auch direkt anfangen können. Bis dato haben wir viele positive Rückmeldungen bekommen“, so Sabrina Korsinek.
Telefonische Sprechzeiten sind an den Werktagen eingerichtet, alle weiteren Informationen finden sich unter