Am 4. Februar um 17 Uhr wird die erste Einzelausstellung der Leipziger Malerin Kristina Schuldt in der Kunstsammlung Neunbrandenburg eröffnet. Unter dem Titel „Tatjana“ vereint die Ausstellung neueste Gemälde und Arbeiten auf Papier der Künstlerin, die eine ikonische, zeitgenössische Bildsprache von hoher Intensität entwickelt hat.
Bedeutet Schnee nur Salz und Matsch und Wintersportkanone? Ist Schnee gar ein vergangener Aggregatzustand im Klimawandel von Natur und Seele? Winterbilder stellt die GALERIE DER ALLEEN in Wustrow in der Kleinseenplatte als Exponate zur Jahreszeit vor – Gemälde, Zeichnungen, Texte zwischen Naturwissenschaft und Poesie.
Andreas Homberg (links) und Kedron Barrett in dessen Atelier in Hinrichshagen. Foto: privat
Er lebt schon viel länger in Deutschland als in seiner Heimat, den USA. In der Ausstellung, die seit einigen Monaten im Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum Neubrandenburg (Haus I, Ebene 1) zu sehen ist, finden sich aber durchaus Bilder, die von Motiven in Amerika inspiriert sind, genauso wie von anderen Orten, an denen Kedron Barrett gelebt, gearbeitet und ausgestellt hat, zum Beispiel Georgien oder Irland.
In diesen für den Blogger etwas ruhigeren Tagen finde ich endlich Zeit, die Trommel für Eva Zucker zu rühren. Ihr künstlerischer Werdegang ist beeindruckend. Sie ist eine von hier und bekennt sich zu ihren Wurzeln. Für mich eine Freude, sie vorstellen zu dürfen und ihre Ausstellungen unbedingt zu empfehlen.
Sammler in Deutschland, Österreich und der Schweiz wissen inzwischen ihre Bilder zu schätzen. 1985 in Neustrelitz geboren, hat sie ihre Kindheit in Quadenschönfeld verbracht und lebt heute in Waren (Müritz), wo sie als zeitgenössische Malerin arbeitet. „Inhaltlich befassen sich meine Arbeiten mit emotionalen Themen, inneren Prozessen und dem Menschsein – oft intuitiv und atmosphärisch aufgebaut, mit wiederkehrenden symbolischen und figurativen Elementen“, schreibt mir Eva Zucker.
Über die Faszination des Wassers tauschten sich Wolfgang Bärmich (rechts) und Steffen Winkel, Vorstandsmitglied der Sparkasse Mecklenburg-Strelitz, in der Ausstellung aus. Foto: Carola Biermann
Landschaften von Wolfgang Bärmich sind derzeit in der Galerie der Sparkasse Mecklenburg-Strelitz in Neustrelitz zu sehen. Der Maler und Grafiker lebt in Mechow bei Feldberg. Die Exposition mit dem Titel „Malerei“ umfasst 22 Werke, die in den letzten zwei Jahren entstanden sind. Wasser und Wald sind die zentralen Themen der Ausstellung.
Am Samstag, den 4. Oktober, wird um 16 Uhr im Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz die neue Sonderausstellung „Horst Hussel – Ein Mecklenburger Künstler“ eröffnet.
Der in Greifswald geborene Horst Hussel war Maler, Zeichner, Grafiker, Illustrator, Schriftsteller und Verleger. Als Illustrator hat er weit über 100 Bücher mit skurrilen hintersinnigen Bildern und Vignetten versehen. Seine Bücher und Mappenwerke zeichnen sich oft durch eine limitierte Auflage, die Beigabe einer Originalgrafik und oftmals den Druck auf handgeschöpften Papieren aus. Parallel zu dem buchkünstlerischen Werk schuf Hussel zahlreiche malerische, zeichnerische und vor allem grafische Arbeiten. Neben der Kaltnadelradierung als bevorzugter Technik gestaltete er auch Collagen, Handkolorierungen und Drucke auf historischen Papieren.
Galeristin Gertrud Johannes hat mich über die letzte Ausstellung in ihrer Hafengalerie Neustrelitz informiert. Am kommenden Sonntag, 7. September, um 14.30 Uhr ist Vernissage. Der Schauspieler Axel Neumann aus Berlin zeigt unter dem fast wörtlich zu nehmenden Titel „Zwischenwelten“ seine Bilder. Axel Neumann ist bekannt unter anderem aus Filmen wie „Das Boot“, „7 Zwerge – der Wald ist nicht genug“ sowie aus einigen Tatort-Krimis. Am Tag der Vernissage wird der Künstler in der Hafengalerie anwesend sein.
Die Verkaufsausstellung der Bilder von Franz Josef Feistl im Souterrain des Schlosshotels Neustrelitz.
Gleich drei gute Nachrichten in Sachen Kunst aus dem neueröffneten Schlosshotel Neustrelitz. Im Souterrain geht es aktuell tierisch zu. Hier stellt Franz Josef Feistl (Aschau) Jagdmalerei aus. Dachs und Auerhahn, Wildschwein, Stockente und Fuchs geben sich ein Stelldichein. Die Pastelle und Ölbilder sind auch zu erwerben.
Feistls Stockenten
Dann wird heute die Ahnengalerie des Erbauers des früheren Großherzoglichen Palais, Adolf Friedrich VI., vom Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz als Dauerleihgabe ins Hotel überführt. Die Porträts werden in Kürze die Flure im Erd- und im Obergeschoss schmücken, wie mir Betreiber Andreas Krumme verriet. Herzog Borwin zu Mecklenburg hat die Gemälde aus Familienbesitz großzügig frei gegeben. Zwei von ihnen waren schon zur Eröffnung des Hotels in der Lobby zu betrachten.
Schließlich kehren die konfiszierten großformatigen Wandbilder nach langem Hin und Her (Strelitzius berichtete) an ihre angestammten Plätze im Treppenhaus zurück, wenn auch nur als Kopien. Das Land übernimmt überraschend die Kosten, die Originale bleiben aber in Schwerin. Warum sie als ehemalige Strelitzer Besitztümer nicht wenigstens ans Kulturquartier gegeben werden, bleibt nebulös.
Das Bürgerbegegnungszentrum „Alte Feuerwehr“ hat nach der Palliativtagung im Juni (Strelitzius berichtete) erneut seine Multifunktionalität unter Beweis gestellt. So mancher Besucher der gestrigen Vernissage zur Ausstellung über das künstlerische Schaffen von Lea Grundig (1926 bis 1977) hat sich die Augen gerieben ob der Verwandlung der Halle. Prof. Dr. Sigrid Jacobeit vom Institut für Europäische Ethnologie der Humboldt-Universität zu Berlin und Präsidentin der Summerschool am Gymnasium Carolinum brachte es dann auch an die Adresse der Stadt und ihres Bürgermeisters Henry Tesch auf den Punkt: „Das ist der schönste Raum, an dem wir die Ausstellung bisher aufbauen durften, mich erfüllt Freude und Dankbarkeit.“ Es ist seit September 2022 die sechste Station der grandiosen Werkvorstellung.