Im Rahmen der Untersuchung des Kadavers eines Pferdes, das in Redefin zu Tode gekommen ist, konnten bisher keine Belege für einen Wolfsübergriff festgestellt werden. Bei der Sektion des Tieres durch das Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei Mecklenburg-Vorpommern (LALLF) konnten trotz intensiver Detailsuche keine Bissspuren am Tierkörper gefunden werden, erklärt Agrarminister Dr. Till Backhaus.
„Nach einer vorläufigen Einschätzung hat sich das Tier möglicherweise im Rahmen einer starken Beunruhigung massiv selbst verletzt. Dafür sprechen einige über den Körper verteilte Hämatome. Ergebnisse der genommenen Genproben werden wir vermutlich erst in der kommenden Woche erhalten. Was die Tiere auf der Koppel derart beunruhigt haben könnte, versuchen wir gemeinsam mit dem Wolfsmanagement weiterhin herauszufinden. Dies geschieht auch im Sinne der Tierhalter und Anwohner, die durch den Vorfall verständlicherweise geschockt und beunruhigt sind.
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