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Die Oberliga-Kicker der TSG Neustrelitz, hier nach einem früheren Spiel, haben in Berlin eine geschlossene Mannschaftsleistung gezeigt.

TSG-Oberligacoach Thomas Franke hat mir heute vor dem Auswärtsspiel seiner Jungs in Staaken per WhatsApp drei Punkte versprochen. Und die Mannschaft hat geliefert, auch wenn sie es beim 3:2 (3:0) wieder spannend gemacht hat. Die Neustrelitzer wären nicht die Neustrelitzer, wenn es anders wäre. Immerhin, ein bisschen Wiedergutmachung nach dem desaströsen Pokal-Aus am vergangenen Wochenende in Ueckermünde ist geleistet.

Trotz der klaren Führung der TSG-Kicker zur Halbzeit kamen die Gastgeber über zwei Freistöße noch bis zum Anschlusstreffer. Hingegen gelang es den Gästen nicht nachzulegen. Sie waren per Foulelfmeter durch Dennis Ladwig in der 20. Minute in Führung gegangen, der die Kugel unter die Latte zimmerte. In der 30. Minute wurde aus einer verzogenen Flanke von Marcus Niemitz, dem sein Regen-und-Kälte-Einsatz gestern am TSG-Stand beim Neustrelitzer Osterfrühling offenbar nichts ausgemacht hat, zunächst ein Lattenschuss. Der Abpraller wurde erneut zu Niemitz gespielt, der diesmal einnetzte. Und in der 41. Minute verwertete Artur Bednarczyk eine flache Hereingabe.

„Ich hatte meine Truppe aus früherer Erfahrung mit Tennis Borussia davor gewarnt, dass die Staakener niemals aufgeben, und so ist es ja auch gekommen“, sagte mir Thomas Franke nach dem Spiel in der Bundeshauptstadt. „Allerdings entsprangen die beiden Gegentore Standards, ansonsten haben die Berliner kaum eigene Chancen kreiert. Natürlich hätte unser Erfolg höher ausfallen sollen, aber ich bin grundsätzlich zufrieden. Meine Jungs haben bis zum Umfallen gekämpft und den Sieg allemal verdient.“

Am Gründonnerstag erwarten wir von den Strelitzer Jungs, dass sie im Nachholspiel gegen den Rostocker FC im heimischen Parkstadion den nächsten Dreier landen. Thomas Franke übrigens auch, was sonst. Anstoß ist um 19 Uhr. Näheres in der Vorschau am kommenden Mittwoch hier im Blog.

Die TSG Neustrelitz hat gestern beim Osterfrühling in Neustrelitz Flagge gezeigt. Foto: Anne Böhm