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Wenn es eines Beweises bedurft hat, dass die Wesenberger die Härtesten sind und sie nichts vom Feiern abhält, dann ist der am heutigen Abend erbracht worden. Um die 200 Mitbürger haben sich trotz strömenden Regens und Sturm das traditionelle Weihnachtsbaumverbrennen nicht entgehen und vermiesen lassen. Auch zur Freude von Bürgermeister Steffen Rißmann. Erstmals hatten Feuerwehrverein und brenn:werk-Genossenschaft gemeinsam eingeladen, und die Alte Brennerei in der Bahnhofstraße zeigte sich von der besten Seite. In ihrem Windschatten und unter Pavillondächern war es irgendwie auszuhalten, auch wenn nach zwei Stunden die Schar der Aufrechten doch bedauerlicherweise, aber verständlich bröckelte. Die Aktivsten der Aktiven vom Wesenberger Burgverein konnten sich heute außer Dienst mal ausruhen, wohl gefühlt haben sie sich auf jeden Fall, wie zu erfahren war.

Der Feuerwehr sei Dank, gegen alle Unkenrufe wurde ein repräsentables Weihnachtsbaumverbrennungsfeuer entfacht und in Gang gehalten. Die Kameraden haben es eben drauf, wobei keine Wundermittel eingesetzt wurden, sieht man mal von einem Bunsenbrenner, trockenem Anfeuerholz und Kaminanzünder ab. Da hat Strelitzius penibel nachgefragt. Zuvor hatten die Feuerwehrleute in der Stadt ausgediente Jahresendgewächse eingesammelt. Ein paar Sparfüchse haben ihre nadelnden Tannen, Fichten, Kiefern eigenhändig in die Brennerei geschleift und dafür einen Gratisglühwein kredenzt bekommen. Der war samt Schuss übrigens auch diesmal nicht von schlechten Eltern. Ich hatte den Stimmungsmacher der Kameraden meines Erachtens schon beim Besuch des Weihnachtsmarkts in der Woblitzstadt gewürdigt. Wie auch die Bratwürste von Fleischer Pape aus Mirow.

Aber Biertrinker bleibt Biertrinker. Und das Weizen von brennwerk:Brauer Michael Schwab ist wirklich extrem süffig. Da freue ich mich schon auf wärmere Jahreszeiten und dann vielleicht auf zwei Halbe. Diesbezüglich wird es hier im Blog demnächst noch mehr von dem Neu-Wesenberger zu berichten geben. Letzter Satz: Ich habe mir brennwerk:Vorstandsmitglied Barbara Toennieshen ausgesucht, um stellvertretend für alle Organisatoren ein dickes Dankeschön loszuwerden.