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Das Staatliche Schulamt Neubrandenburg unternimmt nach 2020 erneut den Versuch, die Unterstützende Pädagogische Fachkraft (UPF) von der Mirower Schule abzuziehen (Strelitzius berichtete). Elternvertreter haben bei der jüngsten Sitzung der Stadtvertretung darauf aufmerksam gemacht und die Abgeordneten zu einem spontanen Beschluss veranlasst, in dem sie ihre Besorgnis und Empörung zum Ausdruck bringen.

Der Schulträger, das Amt Mecklenburgische Kleinseeenplatte, vertreten durch den Amtsvorsteher, hat bereits ein Schreiben an den Leiter des Staatlichen Schulamtes Rüdiger Krohn in der Angelegenheit gerichtet. Die Stadtvertretung hält das nicht für ausreichend und bittet Bürgermeister Henry Tesch, seitens des Amtsvorstehers darauf zu drängen, dass der sich umgehend an die Mitglieder des Landtages MV Andreas Butzki und Marc Reinhardt wendet und Hilfe einfordert. Außerdem soll in der Öffentlichkeit um Unterstützung geworben werden.

Die Initiative der Elternvertreter Unterschriften zu sammeln, um den Abzug der UPF zum kommenden Schuljahr zu stoppen, wird begrüßt. „Eine Schwächung des ländlichen Raumes wird seitens der Mirower Stadtvertretung nicht hingenommen“, heißt es abschließend. „Chancengerechtigkeit sieht anders aus.“