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Foto: Leo Seidel

Ab dem Wochenende 4./5. Juli wird zum Musiksommer Rheinsberg 2020 an den Grienericksee eingeladen. An sechs Wochenenden erwartet die Besucherinnen und Besucher im Innenhof des Rheinsberger Schlosses ein Reigen aus Liederabenden und Serenadenkonzerten sowie eine Reihe ausgesuchter Opernfilme und eine Ausstellung zur Theatergeschichte im Schlosstheater. Das ausführliche Programm und jede Menge weitere Informationen in der angehängten Datei.

Auch wenn das Internationale Festival junger Opernsänger auf 2021 verschoben werden musste, stellen sich einige Preisträgerinnen und Preisträger des diesjährigen Gesangswettbewerbs der Kammeroper Schloss Rheinsberg dem Publikum nun erstmals mit ausgewählten Liedprogrammen vor: Zu hören sind Herzstücke des Liedrepertoires von Beethoven und Schubert, Schumann und Brahms bis Mahler oder Strauss sowie Entdeckungen von Manuel de Falla oder Joseph Canteloube.

Mit der Akademie für Alte Musik Berlin und der Kammerakademie Potsdam gastieren zwei herausragende Ensembles aus Berlin und Brandenburg mit Serenaden und weiteren Werken vor allem aus der Wiener Klassik. Abgestimmt auf die aktuellen Bedingungen erleben die Gäste im stimmungsvollen Rahmen des Schlosshofs ein hochkarätiges Konzertprogramm – mit Abstand, aber ohne Abstriche an der künstlerischen Qualität.

Operngenuss verspricht eine Filmreihe im Schlosstheater: Mit Ingmar Bergmans „Zauberflöte“, Francesco Zeffirellis „La Traviata“ oder dem berühmten „Carmen“-Film mit Julia Migenes erwarten das Publikum im Schlosstheater Opernverfilmungen bedeutender Regisseure mit Starbesetzung. Eingeführt werden die Filmabende durch den künstlerischen Leiter der Kammeroper, Georg Quander,  im Gespräch mit dem Radiomoderator und Filmexperten Knut Elstermann und weiteren Gästen.

Tagsüber können Besucher im Schlosstheater donnerstags bis montags jeweils von 11 Uhr bis 17 Uhr historische Bühnentechnik sowie Rheinsbergs Beitrag zur Theatergeschichte entdecken: Die Ausstellung „Theaterdonner und Himmelslicht“ zeigt Inspirationsquellen der theaterliebenden Preußenprinzen Friedrich und Heinrich und deren weitreichende Einflüsse auf die europäische Theaterwelt. Zu entdecken sind die Vorbilder des Rheinsberger Schloss- und des Heckentheaters sowie seltene Einblicke in den Maschinenraum der Theaterillusion: Exponate historischer Effektgeräte können bestaunt und teilweise ausprobiert werden.