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In Corona-Zeiten hat sich das mit dem Radfernweg Berlin-Kopenhagen ja ohnehin erledigt. Aber auch nach der Krise ist er mit Vorsicht zu genießen, weil er zwar von der deutschen in die dänische Hauptstadt führt, aber wohl nicht zurück. Zumindest kommt der Radler zu der Erkenntnis, wenn er Wesenberg erreicht hat. Ab hier ist die Piste als Einbahnstraße Richtung Norden ausgewiesen. Noch ist es ja Zeit umzukehren. Oder man nimmt von Kopenhagen retour den Zug, genügend Kilometer, so um die 650, dürften dann ja in den Waden stecken.
Allerdings steht „Einbahnstraße“ nur auf der Rückseite des Hinweisschildes an der Woblitz. Und gilt vielleicht gar nicht für die in die Ferne strampelnden Pedalritter, sondern für die daneben verkehrende Mecklenburgische Kleinseenbahn. Die dürfte dann zwar von Mirow nach Neustrelitz fahren, aber nicht in die Gegenrichtung. Fragen über Fragen, die mein heutiges „Fundstück“ so mit sich bringt. Fortsetzung folgt eventuell.


Ich weiß auch gar nicht, ob die Fähren die Radfahrer überhaupt mitnehmen. Übernachtungen wären sicher auch schwer zu bekommen. Wir haben unser Bed & Breakfast geschlossen, und alle anderen sicher auch. Doch warum man nicht auf dem Radweg wieder zurückfahren kann, verstehe ich nicht, der Weg ist doch frei. Eine andere Sache ist aber: Selbst wenn man Touristen wieder ins Land lässt, dann könnte ich mir vorstellen, dass sie zunächst erst einmal zwei Wochen irgendwo in Quarantäne sein müssten, bevor sie rumradeln dürften.
Eigentlich ist die Frage, ob man den Radweg nur in einer Richtung befahren kann, nicht ernst gemeint. Wie steht schon so schön im Untertitel zu diesem Blog geschrieben: Gemeldet, glossiert & gekocht.