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Röbeler Polizisten haben am gestrigen Ostersonnabend einen Raser gestoppt. Der 26-Jährige befuhr mit seinem Audi A6 die L 24 in Richtung Wredenhagen. Am Ortsausgang Wredenhagen beschleunigte der Fahrer auf 160 km/h und fuhr weiter in Richtung Kambs. Am Ortsausgang Kambs beschleunigte der Fahrer des Audi sogar auf 180 km/h. Zeitweise nutzte der
Fahrzeugführer beide Fahrstreifen und fuhr in teils unübersichtlichen
Kurven vollständig auf dem entgegensetzten Fahrstreifen.
Die Verfolgung des Fahrzeuges dauerte bis Röbel. Hier missachtete der
Fahrer die Vorfahrt und fuhr ohne seinen Pkw abzubremsen über den
Einmündungsbereich weiter in Richtung Ampelkreuzung in der
Bahnhofstraße. Am Kreisverkehr der Bahnhofstraße konnte das Fahrzeug
mit Hilfe eines zur Unterstützung gerufenen weiteren
Funkstreifenwagens gestoppt werden.
Der Fahrer stand unter dem Einfluss von Alkohol. Eine
Atemalkoholmessung ergab einen Wert von 1,54 Promille. Daraufhin
wurde beim ihm eine Blutprobenentnahme durchgeführt. Darüber hinaus
ergaben sich im späteren Verlauf der Maßnahmen ebenfalls
Anhaltspunkte für die Einnahme von Betäubungsmitteln. Außerdem wurde
festgestellt, dass sich der Fahrzeugführer nicht im Besitz einer
gültigen Fahrerlaubnis befindet. Bei der Durchsuchung des Fahrzeuges wurden eine offensichtlich gefälschte, griechische ID-Card sowie ein Glasbehältnis mit einer betäubungsmittelähnlichen Substanz und Zubehör zum Konsum gefunden.
Der Fahrzeugführer muss sich in Folge dessen wegen Fahrens ohne
Fahrerlaubnis, Gefährdung des Straßenverkehrs, Urkundenfälschung
sowie eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten.
Auf Grund der aktuell geltenden Vorschriften in Bezug auf die
Corona-Pandemie wurden darüber hinaus Ordnungswidrigkeitenanzeigen
gegen den in Berlin wohnhaften Fahrer und dessen ebenfalls aus Berlin stammenden 27-jährigen Beifahrer aufgenommen, da sie sich unberechtigt in Mecklenburg-Vorpommern aufgehalten haben