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Die Beamten der Besonderen Verkehrsüberwachung des Autobahn- und Verkehrspolizeireviers Altentreptow haben am gestrigen Montag eine Buskontrolle durchgeführt. Am Busbahnhof in Neubrandenburg haben die Beamten einen Fernlinienbus kontrolliert, der in Greifswald gestartet ist und über Neubrandenburg, Neustrelitz und Berlin nach Leipzig fahren wollte.

Die Beamten kontrollierten den 25-jährigen polnischen Fahrer und stellten dabei fest, dass er keine gültige Genehmigungsurkunde für den Linienfernverkehr gemäß Personenbeförderungsgesetz hatte. Die ungültigen Papiere wurden sichergestellt und eine Ordnungswidrigkeitenanzeige beim Landesamt für Straßenbau und Verkehr in Dresden erstattet. Gemäß Personenbeförderungsgesetz kann der Arbeitgeber des Fahrers zudem eine mögliche Geldstrafe von bis zu 10.000 Euro erhalten.

Bei der Kontrolle des Fahrtenschreibers stellten die Beamten fest, dass der 25-Jährige ohne Fahrerkarte gefahren ist. Das ist ebenfalls eine Ordnungswidrigkeit, für die der Fahrer mit einer Strafe bis zu 250 Euro und der Arbeitgeber bis zu 500 Euro rechnen muss.

Warnleuchte und Warndreieck waren ebenfalls nicht vorhanden, so dass die Gefahrenstelle bei einer möglichen Panne oder einem Unfall nicht ausreichend abgesichert hätte werden können. Die 30 Euro Verwarngeld wurden dem Fahrer im Kontrollberichtsverfahren auferlegt.

Die Kontrolle des Busses hat fast eine Stunde gedauert. Die Beamten haben die 13 Fahrgäste vor Ort über die festgestellten Mängel informiert. Auf Grund dessen haben sich vier Fahrgäste entschieden, lieber mit der Bahn weiterzureisen. Zuletzt war im Januar in Neustrelitz ein Fernbus mit einem polnischen Fahrer beanstandet worden (Strelitzius berichtete).