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Die Residenzstadt Neustrelitz und der Imkerverein Neustrelitz sind seit einiger Zeit im Gespräch über mehr Bienenfreundlichkeit als Entwicklungsziel der Stadt. Was eine bienenfreundliche Gemeinde ausmacht und wie der weitere Weg dahin in Neustrelitz aussehen könnte, soll am Montag, den 24. Februar, im Rathaus Neustrelitz im Rahmen eines Werkstattgesprächs mit weiteren Partnern beraten werden. Imker, Bienenfreunde, Kleingärtner und andere Interessierte sind dazu herzlich in den Rathaussaal eingeladen.

Der Präsident des Deutschen Imkerbundes e. V. Torsten Ellmann wird einen Vortrag zum Thema „Bienenfreundliche Stadt – wie sind andere vorgegangen?“ halten und Anregungen für ein mögliches Konzept „Bienenfreundliche Gemeinde Neustrelitz“ geben, die Imkern und Kleingärtnern Vorteile eröffnen können. Nach dem Vortrag ist eine Diskussions- und Fragerunde geplant. Das Treffen ist öffentlich und beginnt um 18 Uhr im Rathaus, Markt 1.

Die Stadt Neustrelitz möchte insektenfreundlicher werden. Im Jahr 2018 beschloss die Stadtvertretung, dass auf den von der Stadt verpachteten Flächen keine glyphosathaltigen Herbizide und Neonicotinoid-Insektizide mehr eingesetzt werden. Die Stadt selbst verwendet schon seit vielen Jahren bei der eigenen Bewirtschaftung von Flächen, wie Plätzen, Gehwegen und Grünanlagen, keine derartigen Mittel mehr. Auch durch das Anlegen von ersten Blühwiesen im Frühjahr 2019 setzt Neustrelitz Zeichen für mehr Insektenschutz.

„Wir möchten nicht nur Verbote aussprechen, wie beim Glyphosat, sondern einem Umdenken für einen verantwortungsbewussten Umgang mit unserer Natur Raum geben und dabei möglichst viele Partner einbinden. Schließlich ist es wichtig, sich für Bienen und die anderen Insekten einzusetzen. Ohne Bienen gäbe es keine Ernte“, verdeutlicht Bürgermeister Andreas Grund.

Von oben kaum zu sehen: Auch in Neustrelitz lässt der Frühling schon grüßen. Ab 10 Grad Lufttemperatur und entsprechender Sonneneinstrahlung fliegen Bienen aus. Foto: Steve Bey