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Es gibt ja immer noch Mitmenschen, die vom derzeitigen Winter bei uns im Nordosten Schnee erwarten. Erst gestern hatte ich wieder einen Schwatz in diese Richtung. Deshalb habe ich mir mal schnell den 16-Tage-Trend meines Lieblingsmeteorologen Kai Zorn aufgerufen.

Der Wetterfrosch sagt das, was die meisten von uns wohl auch schon spüren. An der Großwetterlage wird sich im Februar wenig ändern. In unserer Ecke spielt sich weiterhin alles zwischen null und zehn Grad ab, wohlgemerkt plus zehn Grad. Für das vergangene Wochenende hat der Meteorologe sogar das Prädikat „merkwürdig“ vergeben und sich bis zu „ultimativem Wahnsinn“ gesteigert. Das deutsche Tagesmittel habe bei fast zehn Grad plus gelegen. „Das ist ein Mittelwert, der in einem viel zu warmen April oder in einem kühlen Mai vorkommt.“ Ich Amateur verpasse dem Winter einstweilen das Attribut „sogenannt“.