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Foto: Manifest Potsdam

Ein Live-Konzert mit Manifest Potsdam gibt es am kommenden Sonnabend, den 18. Januar, um 19.30 Uhr, in der Alten Kachelofenfabrik Neustrelitz. Gegründet 1973 als Zentrale Kulturgruppe der Pädagogischen Hochschule Potsdam, entwickelte Manifest Potsdam mit seinen fünf Bandmitgliedern seit Beginn der 90-er Jahre eine regional anerkannte Interpretation jiddischer Musik. 

Das Repertoire der Gruppe umfasst vor allem Lieder und Tänze der Juden Osteuropas. In ihrem Programm „Mit Tränen aber kann man keine Tränen stillen“ erzählen sie eine fiktive jüdische Lebensgeschichte, inspiriert von Briefen, Erzählungen und Texten des jüdischen Autors Joseph Burg. Ihr Repertoire umfasst darüber hinaus jiddische Lieder, Geschichten und Tänze zu allen Lebens-Gelegenheiten. Zur Gruppe gehören Marian Herrmann (Bass), Holger Kapp (Gitarre, Mandoline, Gesang), Harald Petzold (Fidl (Violine, Viola), Gesang), Marcus Pilarski (Cello, Gesang) und Thomas Wehling (Gitarre, Gesang, Percussion).

Für viele Zuhörer faszinierend an dieser Musik ist die Verbindung von (musikalischer) Ekstase und menschlicher Verzweiflung. In Deutschland wird Klezmer seit Beginn der 70-er Jahre im Zuge des sogenannten Folk-Revivals wieder verstärkt aufgeführt. Heute gibt es eine Reihe von Klezmer-Gruppen, deren stilistische Bandbreite von originalen Aufführungspraktiken bis hin zur Kombination mit Elementen des Jazz, Rock und Pop reichen. Zahlreiche Komponisten ließen sich von Klezmer inspirieren (z.B. Leonard Bernstein, George Gershwin, Dmitri Schostakowitsch).

Die Karten sind im Vorverkauf und an der Abendkasse in der Galerie für erhältlich. Weitere Informationen zu dem Konzert unter 03981 203145.