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Während Junior-Ranger und Volunteer-Ranger den nördlichen Teil sanieren, ist die Brücke im Süden ab sofort gesperrt. Die Standsicherheit ist nicht mehr gegeben. Foto: NPA Müritz

Mit sofortiger Wirkung wird im Müritz-Nationalpark der südliche Moorsteg über den Wienpietschsee bei Waren gesperrt. Die Holzständerkonstruktion sackte soweit ab, dass der Bohlenbelag zu viel Seitengefälle hat. Insbesondere bei Nässe besteht für Besucher Rutschgefahr, die im schlimmsten Fall mit einem Sturz in den moorigen See enden könnte.

„Da im Moorkörper bei einer Reparatur mit Holzpfählen dauerhaft keine Standsicherheit hergestellt werden kann, ist jetzt ein Umbau auf Schwimmkörper erforderlich“, so Martin Kaiser, verantwortlich für touristische Infrastruktur im Nationalparkamt Müritz. Die Anschaffung von Schwimmkörpern ist allerdings kostenintensiver als die bisherige Holzkonstruktion. Somit ist eine kurzfristige Reparatur leider nicht machbar.

Der nördlich des Sees verlaufende zweite Abschnitt des Moorsteges wird gerade saniert. Hierzu haben Junior-Ranger und Volunteer-Ranger ein Wochenende lang den alten Steg abgerissen und einen neuen Holzsteg gebaut. Unter Leitung von Uwe Lemke und Detlef Drews waren die Kinder und Jugendlichen voller Tatendrang und Arbeitsfreude bei Abriss und Neubau dabei.

Momentan stehen noch Restarbeiten am Nordteil bei der Sanierung an. So lange wird dieser Abschnitt vorrübergehend gesperrt bleiben. Zum Saisonstart im Frühjahr wird aber der Holzbohlenweg wieder nutzbar sein. Das ist auch gut so, denn im April können Besucher die Paarung der Ringelnattern vom Steg aus beobachten – ein Geheimtipp für Naturfreunde.