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Eine Strelitzie. Im Hintergrund sieht man die Brücke Maputo-Katembe. Fotos: privat

Der Neustrelitzer Franz Wilfarth (23), seines Zeichens Physikstudent an der Ruhr-Uni in Bochum, ist für ein Jahr in Mosambik. Über den Verein Alegro leistet er einen Freiwilligendienst im Umweltbereich in der Hauptstadt Maputo ab. Dieser Tage hat Franz über seinen Blog https://frosambik.jimdofree.com/ einen Blumengruß in die Heimat geschickt und sich dabei als Poet versucht:

In Mosambik lässt sich auch finden,
was viele mit der Heimat einer Königin verbinden.
Man kann sie hier kaufen.
Ich bin schon oft daran vorbeigelaufen.
Doch heute wollte ich es nicht vertagen,
ich habe einmal zugeschlagen.

Für die Strelitzie hat Franz 50 Metical berappen müssen. Davon könne man sich eine leckere Avocado leisten. „Viele andere hier würden sich für das Geld wahrscheinlich am ehesten 550 Milliliter des mosambikanischen Kulturgutes 2M kaufen“, schreibt der Neustrelitzer und meint das in seinem Gastland einheimische Bier. Nächstes Mal müsse er aber mehr handeln, da der Verkäufer von sich aus schon von 75 auf 50 Metical heruntergegangen ist.

Jetzt habe er in seiner sonst eher karg eingerichteten Wohnung in Maputo eine Erinnerung an die Heimat, so Franz, obwohl die Strelitzie gar nicht ihren Ursprung in Mecklenburg-Strelitz habe. Sein Kommentar: „Verrückte Welt!“

Fern vom Zuhause: Franz Wilfarth arbeitet für ein Jahr in Mosambik.