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Sind bärenstark in die Saison gestartet: die Drittligisten des PSV Neustrelitz. Fotos: Phil Fleck

Der Regionalpokalsieger Nord im Volleyball kommt aus Neustrelitz. Die Drittliga-Jungs vom PSV haben heute in der heimischen Strelitzhalle zwei Zweitligisten scheinbar mühelos bezwungen. Dabei war den Hausherren nach dem Auswärtsspiel in Berlin am Vorabend (Strelitzius berichtete) kaum Zeit zum Regenerieren geblieben. Rund 250 Zuschauer, die für jede Menge Stimmung gesorgt hatten, waren am Ende schier aus dem Häuschen, von Pokalsieger und Trainer ganz zu schweigen.

Coach Dirk Heß in Aktion.

Zunächst wurde der Kieler TV mit 3:1 aus dem Rennen geworfen. „Nach zwei klar gewonnenen Sätzen wurde uns die Sache wohl ein bisschen unheimlich, prompt haben wir Luft rangelassen und den dritten Durchgang abgegeben“, lässt Coach Dirk Heß das Geschehen noch einmal Revue passieren. „im vierten Satz waren wir aber zum Glück wieder voll da. Die Zweitligisten haben sich ganz schön gewundert und einfach keine Mittel gegen uns gefunden.“

Im Finale ging es dann gegen die Warnemünder aus der 2. Bundesliga, die zuvor den Eimsbütteler TV (3. Liga) klar mit 3:0 aus dem Rennen geworfen hatten. „Obwohl Warnemünde hier mit voller Kapelle angereist ist, haben wir das Spiel ganz entspannt mit 3:0 nach Hause gebracht“, so Dirk Heß noch immer begeistert von seiner Mannschaft. „Wenn meine Jungs richtig Bock haben, ist denen alles zuzutrauen, den Jungen wie den Alten.“

Da wäre schon noch was. Am 27. Oktober muss sich der PSV Neustrelitz in einem Ausscheidungsspiel dem Pokalsieger der Nordost-Region Berlin/Brandenburg/Sachsen-Anhalt stellen. Favorit dort sind die Zweitliga-Volleyballer aus Gransee. Der Austragungsort ist noch in Erfahrung zu bringen. Sollten die Neustrelitzer tatsächlich auch diese Begegnung zu ihren Gunsten entscheiden, sind sie für die erste Runde des Bundespokals qualifiziert und treffen auf einen Erstligisten.

Strelitzius gratuliert den PSV-Jungs an dieser Stelle noch einmal herzlich zur heute gezeigten Leistung und greift gern einen Spruch aus der Halle auf: „Die Nummer 1 im Volleyball-Norden hat nichts mit der Ligazugehörigkeit zu tun.“