Schlagwörter
Kita, Kommunales, Mecklenburgische Kleinseenplatte, Politik, Schulen, Wesenberg

Die ab kommendem Jahr in Mecklenburg-Vorpommern für die Eltern generell kostenlosen Kitaplätze und der damit zu erwartende höhere Andrang auf die Kindereinrichtungen führen offensichtlich zu Schwierigkeiten in der Hortbetreuung. So hat Wesenbergs amtierender Bürgermeister Steffen Rißmann den Stadtvertretern mitgeteilt, dass aus jetziger Sicht für das Schuljahr 2020/21 die Hortbetreuung der 4. Klasse nicht mehr gewährleistet werden kann. Bereits seit dem 1. Januar 2019 müssen Eltern in MV nur noch eine Kita-Gebühr zahlen, auch wenn sie mehrere Kinder in der Einrichtung haben.
Der Bürgermeister will in der kommenden Woche erste Gespräche mit der Amtsverwaltung als Schulträger, der Leiterin der Wesenberger DRK-Kita „Spatzenhus“, die wie alle Kitas eine zahlenmäßig begrenzte Betriebserlaubnis hat, und Elternvertretern führen, um die Misere abzuwenden. Zeit genug bleibe ja zum Glück noch, so Rißmann auf Anfrage von Strelitzius.
Die Probleme gibt es jetzt schon. Einige Grundschüler bekommen da keinen Platz. Nach Aussagen der Leiterin sind nicht genug freie Plätze vorhanden.