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Der Lärzer Bürgermeister Hartmut Lehmann, seines Zeichens auch Vorsitzender des seit fast elf Jahren bestehenden Fördervereins Dorfkirche Lärz, hat mal wieder von sich hören lassen. Er bittet darum, für gleich zwei Veranstaltungen in dem Gotteshaus noch einmal die Werbetrommel zu rühren, auf die ich im Juni bereits kurz hingewiesen habe.

In der Reihe „Kino in der Kirche“ wird am morgigen Freitag um 19.30 Uhr Matti Geschonnecks „In Zeiten des abnehmenden Lichts“ nach dem Roman von Eugen Ruge gezeigt. Ich kann die Verfilmung wärmstens empfehlen, ein kleines Meisterwerk. Ostberlin, im Frühherbst 1989. Wilhelm Powileit, hochdekoriertes SED-Parteimitglied und Patriarch der Familie (Bruno Ganz), wird 90 Jahre alt. Für die DDR, in die er 1952 aus dem mexikanischen Exil zurückkehrte und die er aus Überzeugung mit aufbaute, naht der 40. Geburtstag – es wird der letzte sein.

Am kommenden Sonnabend, 31. August, ab ca. 14 Uhr, findet an der Kirche die Veranstaltungen „Bilder, Brot und Blechkuchen“ statt. Künstler wie Gerd Schneider, Kerstin Zegenhagen, Gerald Schwörk und Johanna de Vos stellen ihre Arbeiten aus. Dazu gibt es gegen 15 Uhr eine musikalische Überraschung in der Kirche. Wer ein Brot aus dem Lärzer Backofen erwerben möchte, sollte rechtzeitig erscheinen, da die Anzahl sehr begrenzt ist. Der Förderverein lädt zu Kaffee und Kuchen ein und freut sich über jede Spende.

Foto: Förderverein Dorfkirche Lärz