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Matthias Mannsen mit Carolinern beim Drucken.

Am Neustrelitzer Gymnasium wird dieser Tage ein Kunstwerk mit Seltenheitswert vollendet. Noch unklar ist, ob es groß wird oder gewaltig. Drei Mal sechs Meter sind garantiert, sechs mal zwölf Meter scheinen zumindest im Bereich des Möglichen zu liegen. „Dann müssen wir es in der Strelitzhalle auslegen“, so Schulleiter Henry Tesch im Gespräch mit Strelitzius.

Eine gute Woche vor der großen Festveranstaltung anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Schulpartnerschaft zwischen der Neustrelitzer Schule und der Schule Nummer 1212 in Moskau (Strelitzius berichtete) sind die Vorbereitungen auf das große Ereignis in die heiße Phase eingetreten. Da muss auch die schuleigene Druckpresse alles geben. Unter Anleitung des in Berlin lebenden Druckgraphikers Matthias Mannsen, der die Idee zu dem bilateralen, seit einem Jahr laufenden Kunstprojekt hatte, werden Linolschnitte mit den Porträts von russischen und deutschen Schülern zu Papier gebracht, auf dem im Hintergrund Teile der Fassaden beider Schulen zu sehen sind. Durch das Spiel von Schwarz und Weiß entsteht ein verblüffender Effekt.

Ab dem kommenden Wochenende werden in zwei Gruppen die Gäste aus der russischen Metropole in zwei Gruppen anreisen. Um die zwanzig Schüler werden erwartet, daneben einige Lehrer. Mit dabei sein wird ein Basketballteam, dass sich den Carolinum Baskets am Donnerstagmorgen kommender Woche um 9 Uhr in der Strelitzhalle zum Rückspiel stellen wird. Die Hinpartie in Moskau hatten die Caroliner verloren. Um 14 Uhr beginnt die Festveranstaltung in der Aula, im Anschluss gibt es einen Empfang.