Schlagwörter

, , , ,

Auf dem Hof der Familie Poland in Klein Trebbow gastiert am kommenden Sonnabend, den 6. Juli, um 19.30 Uhr „Monsieur Pompadour“. Die 2014 in Berlin gegründete vierköpfige Band hat den Gipsy Swing im Blut.

Gipsy Swing oder auch Swing Manouche etablierte sich ca. 1930 in Paris durch das legendäre  Quintette de Hot Club du France, mit dem Gitarristen Django Reinhardt und dem Geiger Stephane Grappelli. Es entstand ein eigenständiges europäisches Genre, das sich vom amerikanischen Swing unterschied und weltberühmt wurde. Charakteristisch ist die perkussive Gitarrenbegleitung, genannt „La Pomp“, die der Musik ihren unnachahmlichen Swing Drive gibt. Gesang wird eher selten eingesetzt und ein mehrstimmiger Chorgesang wie bei „Monsieur Pompadour“ ist ein Novum im Gipsy Swing.

Das Repertoire und die Spielweise des Gipsy Swing wird traditionell von Lehrer zu Schüler, Vater zu Sohn oder Onkel zu Neffe weitergegeben. In der jüngeren Vergangenheit scheint es, als erlebe der Gipsy Swing in Westeuropa und besonders in Berlin wieder eine Phase besonderer Aufmerksamkeit.