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Eine Woche nach dem Zusammenstoß zweier Eurofighter, die einen Piloten das Leben gekostet haben (Strelitzius berichtete) sind heute wieder Kampfjets von Rostock-Laage aus durch die Region gefegt, darunter unüberhörbar über Neustrelitz. Die Bündnisgrünen im Kreistag haben die Wiederaufnahme des Flugbetriebes zum Anlass genommen, um Übungsflüge der Bundeswehr über den Seenplatte generell infrage zu stellen. „Die Bundeswehr muss der Gesellschaft insgesamt plausibel erklären können, warum solche Flüge überhaupt notwendig sind und wo sie am wenigsten Schaden anrichten. Denkverbote sind dabei nicht hilfreich“, sagt Falk Jagszent vom Kreisvorstand der Partei.

„Warum sollten es die Kooperationen mit den internationalen Partnern nicht perspektivisch ermöglichen, Übungen über der Ostsee oder wirklich menschenleeren Gebieten durchzuführen?“ Eine neue Dimension erhalte diese Frage durch die nun publik gewordenen Giftverseuchungen rund um die Absturzstellen. „Sind Pilze, Beeren, das Wild und nicht zuletzt das Grundwasser gefährdet“, fragt Jagszent. Transparenz und Kommunikation seien dringend nötig.

Am heutigen Montagnachmittag ist ein Hubschrauber der Bundeswehr nahe der niedersächsischen Ortschaft Dehmke abgestürzt. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei kam mindestens ein Mensch ums Leben. Ein Waldgebiet geriet in Brand.