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Mit Joachim Gies, G. O’Neill und Milan Augustiani kehren in diesem Sommer Künstler in unsere Region zurück, die schon in der Vergangenheit in den Kirchen im Strelitzer Land mit ihren Konzerten für Kulturgenuss bei Einheimischen und Touristen gesorgt haben. Meine Blogpartnerin Anke Pollex aus Neustrelitz hat ein bisschen Material zusammengestellt, um die Musiker noch einmal vorzustellen.

Die Musik von Joachim Gies zeichnet sich durch große Klangvielfalt und Sensibilität aus. Wenn er zum Saxophon greift, kehrt eine beinahe meditative Stimmung ein. Wie ein Geschichtenerzähler entführt Joachim Gies die Zuhörer in besondere Klangwelten.

In seinen Solokonzerten spielt der Multiinstrumentalist auch eine Vielzahl von exotischen Instrumenten. Auch neu entwickelte Instrumente kommen zum Einsatz, so die Butthan, die an balinesische Gamelanorchester erinnert und das Aquaphone, das subtile Wasserklänge entfaltet.

Konzertreisen nach Sibirien und in die Mongolei haben die Musik von Joachim Gies stark beeinflusst. Er spielte in buddhistischen Klöstern und in der Wüste Gobi und trat dort mit einheimischen Musikern/innen auf. Die ruhige Intensität asiatischer Klänge verbindet Joachim Gies mit neuen überraschenden Spielweisen des Saxophons. Gies tritt am morgigen Mittwoch um 19.30 Uhr in der Kirche Fürstensee und am 3. Juli zur selben Zeit in der Kirche Granzin auf.

Es gibt tatsächlich nur wenige Lieder aus Irland, die den Eindruck der Deutschen von der Kultur der grünen Insel prägen. Der Sänger G. O’Neill aus Thüringen (der Künstlername leitet sich von seinem bürgerlichen Namen Gunnar Nilson ab) beschreibt in eher unbekannten Songs die Schönheit, Fröhlichkeit, auch die Schrulligkeit und manchmal Traurigkeit des Landes und seiner Bewohner. Und er beweist damit, dass es viele Facetten dieser Kultur gibt, denen ebensolche Achtung gebührt wie den „Gassenhauern“.

Der Gesang wird von seiner Gitarre begleitet, es kommen aber auch andere Instrumente zum Einsatz, wenn es zum Beispiel gilt, einen der schnellen Reels zu spielen. Es gibt Lieder zum Träumen, zum Mitsingen/Mitklatschen oder auch nur einfach zum Zuhören und den eigenen Gedanken nachhängen. Und bei Bedarf gibt es Erklärungen auf deutsch, gespickt mit so manchen kleinen Anekdoten. Der Barde ist am 10. Juli um 19.30 Uhr in der Kirche Kratzeburg zu erleben.

Milan Augustiani wird uns auf eine Reise durch die Welt des „Gesungenen Folksgutes“ einladen, mit Gitarre, Banjo, Whistle und was sonst noch so in seinem Gepäckraum Platz findet… Er ist Quell einer permanent-guten Laune, die der Vollblutmusiker auch bei seinen Auftritten glaubhaft rüberbringt. Flotte Sprüche, bekannte Weisen zum Mitsingen oder -klatschen, -stampfen und was auch immer wechseln sich mit lustigen Zwiegesprächen mit dem Publikum ab. Nicht selten wird selbiges komplett vom Musikus sympathisch vereinnahmt.

Manchmal ist Milan auch als pfeifendes, paukendes, gitarrisierendes, mundharmonisierendes und trällerndes One-Man-Orchestra unterwegs. Ein Tipp: Ergeben Sie sich ihm einfach – Sie haben ohnehin keine Chance davonzukommen… – am Ende wird es ihm und Ihnen viel Spaß gemacht haben, versprochen! Augustiani spielt am morgigen Mittwoch um 19.30 Uhr in der Kirche Kratzeburg und am 17. Juli ebenfalls um 19.30 Uhr in der Kirche Granzin.