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Ich habe ja mein Kochjahr 2019 unter die große Überschrift „Weniger ist mehr“ gestellt. Zum Abnehmen hat mir das Motto noch nicht sehr verholfen, auf jeden Fall aber zu mehr Freizeit, die ich in ausgedehnte Spaziergänge mit der Holden investiere. Die 6.000 Schritte gestern rund um Flecken Zechlin sind zwar kein Ruhmesblatt, aber der Schwarze See gab an Ausdehnung nicht mehr her und die Statistik wird ja heute fleißig weiter bedient.

Bevor ich in das andere Thema rutsche: Hackbraten mit Kartoffeln, wenig Aufwand, und danach maximale Zufriedenheit. Geht auch im Dampfgarer, allerdings hat mich diesmal wegen Vernachlässigung meine Backröhre schief angeguckt. Der Rehrücken zu Ostern ist schon ein paar Tage her.

Ich habe zwei Zwiebeln feingehackt und in zwei Esslöffeln Olivenöl glasig gedünstet. Ein Pfung Rinderhack wurde in eine Schüssel gegeben und mit den Zwiebeln, fünf durchgepressten Knobizehen und zwei Teelöffeln Kreuzkümmel verknetet. Schließlich habe ich noch die Pfeffer- und die Salzmühle kreisen lassen.

Schließlich habe ich eine Kastenform mit Olivenöl eingestrichen – immer einen Malerrundpinsel in der Küchengeräteschublade haben – und die Fleischmischung in die Form gegeben. Drei in sehr dünne Scheiben geschnittene Kartoffeln haben faktisch das Ziegeldach gebildet. 250 Gramm gehackte Tomaten habe ich ebenfalls mit Kreuzkümmel und mit Koriander herzhaft gewürzt und über das Kartoffeldach gegossen.

Der Braten ist dann in die auf 180 Grad vorgeheizte Röhre gewandert und hat auf mittlerer Schiene 45 Minuten lang Hitze bekommen. In den letzten Minuten bekam er Gesellschaft von einem halben Fladenbrot. Wir waren hochzufrieden.