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Nach unserem überwiegend trockenen Spaziergang heute rund um Zechliner Hütte, wobei rundum geschmeichelt ist, aber dazu später mehr, habe ich mir nach den letzten Metern durch meinen sichtlich zufriedenen Garten meinen Lieblingswetterfrosch Kai Zorn zu Gemüte geführt. Fakt ist, schreibt der Meteorologe, es wird in der nächsten Zeit nass, teilweise sehr nass, und der Mai wird mit Sicherheit in einigen Regionen zur Monatsmitte sein Soll erreicht haben. Was für ein Segen, so Zorn, und dem kann ich mit Blick auf die üppige Pflanzenwelt da draußen vor meiner Tür nur beipflichten.

Interessant seien manche Zeitgenossen, die erst noch groß Tammtamm machen von wegen „wir brauchen Regen“ und wenn es dann tatsächlich mal zwei Tage geregnet hat, jammern, dass das Wetter „so schlecht“ ist. So sei das nun mal in Mitteleuropa, merkt Kai Zorn an. Und dazu gehörten auch Polarluftvorstöße im Mai, wie an diesem Wochenende.

Das von einigen Mitmenschen herbeigeredete Drama gehe übrigens ab Dienstag zu Ende und ein neues „Drama“ beginne mit einem Tief, das mildere und sehr feuchte Luft bringe mit Regen – mal als Landregen, mal als Schauer und Gewitter. Eine Änderung der Wetterlage in Richtung „zurück in die Sahel-Zone“ sei, wie Kai Zorn betont, nach derzeitiger Wetterkartenlage nicht in Sicht.