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Etwa 150 politisch Interessierte waren heute in Neustrelitz bei der regionalen Veranstaltung der LINKEN zum 1. Mai dabei. Neben dem Landtagsabgeordneten Torsten Koplin sprachen auf dem Markt der Residenzstadt auch die Kandidaten der LINKEN für die Stadtvertretung Marco Süldt, Dr. Thomas Fiß und Thomas Kowarik.
In den Redebeiträgen ging es unter anderem um die Europawahl und die Notwendigkeit, Gesicht zu zeigen. Süldt rief dazu auf, sich gegen den zunehmenden Extremismus zu engagieren. Er will sich als Stadtvertreter konsequent für die Bürger und gegen Ausgrenzung einbringen. Thomas Fiß berichtete von den Gründen, warum er hier nach Neustrelitz gezogen ist und warum er hier bleiben und für eine soziale Stadt kämpfen möchte. Um die Ungerechtigkeit bei der Stellung von Mann und Frau in der Gesellschaft ging es im Redebeitrag von Thomas Kowarik.
Da eine zentrale Forderung der LINKEN ist, ein Begrüßungsgeld für Neugeborene wieder umzusetzen, wurde eine kleine, unernste Versteigerung durchgeführt. Um dem ersten Neugeborenen nach dem Wahltag 26. Mai auch ohne Beschluss der Stadtvertretung ein symbolisches Begrüßungsgeld überreichen zu können, wurden „Mittel zur Verbesserung der Verhältnisse“ versteigert. Vom Wecker bis zum Besen fanden verschiedene Dinge neue Besitzer. 95 Euro kamen zusammen. Das Geld wollen die scheidende Stadtvertreterin Waltraud Bauer und Kandidat Marco Süldt dann gemeinsam den Eltern überbringen.
